FAQ zur Private Equity
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Private Equity ist eine Kapitalunterstützung auf Zeit. Ein Unternehmen benötigt zunächst einmal Kapital von Investoren, um später den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens unter den Kapitalgebern aufzuteilen. Private-Equity-Kapitalgeber spielen in der Wirtschaft eine große Rolle; allerdings sollte das Risiko einer Private-Equity-Beteiligung genau untersucht werden. Ist ein Unternehmen über mehrere Jahre etabliert, kann es Eigenkapital nachweisen und steht auf wirtschaftlich gesunden Füßen, so kann die Private Equity eine hohe Rendite bringen. Eine gewisse Risikobereitschaft kann in vielen Fällen zum Erfolg führen.
Kann man mit Private Equity Gewinne erzielen?
Schaut man sich die Genussrechtsbeteiligung an, so stellt man fest, dass dies eine Mischung aus Private Equity und Unternehmensanleihen ist. Diese Variante ist nicht so risikoreich. Man erhält neben einer Bonusdividende, die in Abhängigkeit vom Erfolg des Unternehmens in der Regel fünf Prozent beträgt, eine feste jährliche Basisdividende, die meist um die neun Prozent liegt. Je nach Risikobereitschaft ist es in jedem Fall lohnenswert, weitere Informationen einzuholen.
Wie wird Private Equity definiert?
„Private Equity“ heißt übersetzt „außerbörsliches Eigenkapital“. Es handelt sich um Beteiligungskapital, welches nicht an Börsen handelbar ist. Man unterscheidet private Equity und Venture Capital. Beide Begriffe beschreiben, dass Kapital für Unternehmungen zur Verfügung gestellt wird. Das Private-Equity- Kapital fließt ausschließlich in bereits bestehende und erfahrene Unternehmen, wobei das Venture Capital Unternehmen zur Verfügung gestellt wird, die sich in der Gründungsphase befinden. Diese Form ist vergleichsweise mit einem etwas höheren Risiko behaftet, wobei dies auch je nach Gründung sehr variieren kann.
Wozu wird Private Equity eingesetzt?
In der Wirtschaft werden durch die Bereitstellung von Kapital für mittelständische Unternehmen nicht nur Arbeitsplätze gesichert, sondern es können auch Arbeitsplätze dauerhaft geschaffen werden. Kapitalbeteiligungsgesellschaften haben sich auf diese Form der Beteiligung spezialisiert. Der Private-Equity-Fonds ermöglicht den Ausbau und den Erhalt des deutschen Mittelstandes.
Die Equity-Kapitalgeber überprüfen mit großer Sorgfalt die Zielunternehmen. Es müssen mehrere aufeinanderfolgende positive Bilanzen vorgelegt werden. Außerdem muss das Unternehmen Eigenkapital nachweisen. Es hat sich gezeigt, dass Unternehmen, die von Private-Equity-Gesellschaften Kapital erhalten haben, den Unternehmenswert merklich steigern konnten; auch ist die Anzahl der Arbeitsplätze gestiegen.
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Über den Autor

- Sabine Hutter
- Mein Name ist Sabine Hutter und ich bin als selbständige Autorin und Webtexterin tätig. Als Staatlich geprüfte Betriebswirtin habe ich mich auf die Themen Existenzgründung, Unternehmen und Personalwesen spezialisiert.
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