Die Finanzplanung

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Ebenfalls von Bedeutung ist ein umfassender Finanzplan, bevor Sie mit einem Franchisegeber gründen. Hierbei sollten Sie möglichst genaue Schätzungen vornehmen, um auf alle Eventualitäten gut vorbereitet zu sein. Bleiben Sie dabei aber stets realistisch, nutzen Sie hierfür bei Bedarf entsprechende Kennzahlen der Branche.

Die Finanzplanung durchführen

Erstellen Sie einen Finanzplan, mit dem Sie ersehen können, wie hoch Ihr monatlicher Verdienst in etwa ausfallen wird. Stellen Sie dem gegenüber den benötigten Kapitalbedarf, um langfristige Planungen vornehmen zu können. Überlegen Sie genau, ob Sie alle Kosten mit eingerechnet haben, die anfallen werden. Hierzu zählen auchkalkulatorische Kosten.

In der Regel verlangen Franchisegeber sowohl eine Einstiegsgebühr als auch laufende Gebühren. Letztere errechnen sich meist prozentual vom Bruttoumsatz. Hier ist wieder eine möglichst genaue Schätzung angebracht. Überprüfen Sie bei der Gelegenheit auch gleich, ob sich die Gründung trotz der Gebühren noch rechnet oder ob diese überteuert sein könnten. Fragen Sie gezielt nach, welche Leistungen in den Gebühren enthalten sind und welche zusätzlichen Kosten noch anfallen werden.

Erstellen Sie außerdem ein Konzept, wie Sie die Liquidität Ihres Unternehmens in den nächsten Jahren sichern wollen. Sinnvoll ist eine Vorschau über mindestens drei Jahre. Bei einem seriösen Franchisegeber erhalten Sie Unterstützung bei der Erstellung des Finanzplans, fragen Sie also nach.

Die Finanzierung absichern

Bevor Sie sich mit der Franchise-Idee selbstständig machen können, muss natürlich auch die Finanzierung stehen. In sehr vielen Fällen können Sie öffentliche Fördermittel in Anspruch nehmen. Hier kommt es auf den Standort und die Art der Gründung an. Die KfW fördert junge Gründer ebenfalls, der Franchisegeber kann Ihnen bei Bedarf eine Bescheinigung überreichen, aus der hervorgeht, dass die KfW Franchise-Gründer dieses Franchisegebers grundsätzlich unterstützen kann.

Aber auch um die Bankenfinanzierung werden Sie nicht herum kommen. Oftmals unterhält der Franchisegeber aber vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen zu einer ganz bestimmten Hausbank. Hier gelten Sonderkonditionen, von denen Sie auch profitieren können.

Quelle:
Eigene Erfahrungen

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Über den Autor

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