Frage von Michael am 05.10.11

Wie erstellt man eine Liquiditätsvorschau?

Hallo zusammen,

Meine Freundin und ich wollen eine Kneipe übernehmen (ja sie ist derzeit im Betrieb). Geplante Übernahme wäre der 1.11.2011

Hauptlast und in allen Papieren wäre meine Freundin, da ich als Angestellter quasi nebenher laufe und den privaten "Kram" am Laufen halte.

Wir haben eine Rentabilitätsvorschau des Steuerberaters mit wirklich guten Zahlen drin, aber nun wird es knifflig:

Da meine Freundin ALG I bezieht muss sie natürlich auch Anträge stellen. Zum einen bei der BA ( Arbeitsamt) und vorab schon bei der IHK.

Nun mein "Fragenkatalog":

Wie gesagt Renta-Vorschau ist da, aber nun sollen wir eine Liquiditätsprognose abgeben... ist ja nicht sooo schlimm.. wenn nicht in deren Datei ( IHK) der Vermerk stehen würde das nicht nur für den Zeitraum der Übernahme und folgende, sondern auch für die Monate unter fremnder Führung die Zahlen gebraucht werden und nebenbei muss am ende alles so übereinstimmen mit der Rentabilitätsvorschau dass 0 Euro zu viel oder zu wenig im Vergleich zur Renta-Vorschau rauskommen.

Ich habe mir zwar auch hier schon eine Vorlage vür die Liquiditätsplanun gezogen, aber trotzdem muss ich zugeben dass an dem Ding mein Wissen und mein verstand endgültig den Geist aufzugeben scheinen.

Und "Mal eben " einen Unternehmensberater nehmen ist finanziell nicht möglich, alerdings ohne LV (liquiditätsvorschau) bekommen wir nicht das OK der IHK und erst recht nicht den Gründungszuschus der BA

Gibt es also einen Guide "für Dumme" dass auch ein Otto-Normal-Mensch einen solchen Plan erstellen kann?

Und weiterhin verstehe ich nicht so ganz, warum ein Gewerbeschein von der BA verlangt wird zum Antrag der Existenzgründungsbeihilfe, wenn nicht mal klar ist ob die IHK überhupt die Sache absegnet. Ist doch igentlich wie als wenn ich losfahre ohne zu tanken ????

Das Lokal, unser "Baby" quasi würde richtig gute Zahlen schreiben weil eben fast alles ohne Personalkosten und so laufen würde, nur diese Hürde hier die uns vorgesetzt wird ist unlogisch hoch.

Kann mir jemand helfen??

Danke im Vorraus!!!

Antwort von

Für Leute, die kein Geld zur Beratung haben, kann ich eigentlich nur die Softwarepakete des BMWi unter ww1.bmwi-softwarepaket.de empfehlen. Die sind gratis und fachlich gut. Etwas betriebswirtschaftliches und steuerrechtliches Fachwissen muss aber auch dort vorhanden sein, sonst trägt man die falschen Zahlen zusammen.

Antwort von

Hallo,

Gibt es also einen Guide "für Dumme" dass auch ein Otto-Normal-Mensch einen solchen Plan erstellen kann?

Die IHK bietet auch Existenzgründerseminare an, in denen diese Problematik behandelt wird. Einfach mal bei der zuständigen IHK nachfragen. Bei einer Kneipe geht es ganz ohne Vorwissen nicht.

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