Frage von Malise am 16.06.14

Umwandlung Vollexistenz in Nebenerwerb: Was wird aus Kfw- Kredit?!

Hallo an alle!

Auch ich bin durch Internetrecherche auf diese Seite gelangt u. hoffe, der/ die ;-) eine oder andere hat vielleicht etwas mehr Durchblick als ich.

Folgendes: Ich bin weiblich, 44 Jahre alt und habe mich 2010 aus der Arbeitslosigkeit heraus selbständig/ freiberuflich gemacht. Ich bin von Beruf Diplom- Psychologin u. habe in verschiedenen Bereichen gearbeitet. Aufgrund bestimmter Gesetzmäßigkeiten darf ich nicht über die Krankenkasse abrechnen, so dass meine Klienten/ Kunden Selbstzahler sind.

Leider lief meine Freiberuflichkeit nicht besonders, trotz Honorarverträge, intensiver (soweit möglich) Werbung usw. Muss dazu sagen, ich wohne im tiefsten Thüringen, wo die Einstellung der Menschen eher einer "Kaffeekränzelmentalität" entspricht (sich stundenlang hinsetzen u. schnattern, aber nichts zahlen wollen!).

Ich habe mich dann zum Mai 2013 entschlossen, meine Tätigkeit lediglich noch als Nebenerwerb auszuüben. Ich meldete mich arbeitslos, schrieb unzählige Bewerbungen u. bekam im Oktober 2014 eine befristete Stelle für 20 Std./ Woche. Allerdings hatte ich "Pech" u. erlitt Ende Oktober einen kompletten Zusammenbruch und bin seitdem nach wie vor mit Burnout/ Depression etc. krankgeschrieben. Die entsprechende Firma hat mich zu Ende Februar 2014 gekündigt, ich erhalte monatlich ca. 1100 Euro Krankengeld durch d. Krankenkasse.

Für meine freiberufliche Tätigkeit hatte ich ein KfW- Startgeld aufgenommen. Meine Bank, die Sparkasse, geht nun davon aus, dass ich mein "Geschäft" ganz aufgegeben habe, die KfW nicht mehr zuständig sei u. ich nun einen neuen Vertrag mit der Bank abschließen muss. Die Sparkasse hat mir jetzt eine Teilzahlungsvereinbarung angeboten, wonach ich monatlich 300 Euro abzahlen soll. War für mich auch soweit ok.

Allerdings steht jetzt auch in der Vereinbarung: „ Der Schuldner tritt mit sofortiger Wirkung zur Sicherung des geschuldete Betrages …. den pfändbaren Teil seiner gegenwärtigen und zukünftigen Lohn-, Gehalts-, Provisions- und sonstigen Forderungen sowie Abfindungen aus dem Arbeitsverhältnis bzw. Entgeltansprüche als freier Mitarbeiter bzw. gesetzliche Renten bzw. Pensionen gegen den derzeitigen sowie künftige Arbeitgeber/ Dienstherren ab.“

Muss dazu sagen, ich habe ein Pfändungsschutzkonto (was der Bank schon auch nicht wirklich gefiel!). Dennoch, wenn ich meine Raten regelmäßig zahle, frage ich mich, wie sowas sein kann?!

Außerdem soll ich zum Notar und ein „notarielles Schuldanerkenntnis mit Zwangsvollstreckungsunterwerfung“ unterzeichnen. Weiterhin steht: "Er (also ich) beabsichtigt nicht, gerichtlichen Vollstreckungsschutz in Anspruch zu nehmen, er verzichtet insbesondere auf die Erhebung einer Vollstreckungsgegenklage, Nichtigkeits- oder Restitutionsklage".

 

Naja, lange Rede- kurzer Sinn: Kann die Sparkasse das denn einfach so verlangen? Gibt es evtl. andere Möglichkeiten, um das Ganze mit dem Notar usw. zu umgehen?

Es handelt sich um 10000 Euro, die noch offen sind. Außerdem, ich verfüge wirklich über kein Vermögen, Sachwerte oder sonstiges.

Danke Euch erstmal! Mir ist richtig schlecht..........

Liebe Grüße,

Malise

 

 

Antwort von

sorry, da kann ich nicht antworten, klarer Fall für juristische Beratung durch Rechtsanwalt.

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