Frage von Michael am 22.12.14

Umsatzsteuer MOSS ab 1.12015

Hallo,

wir sind derzeit am ausarbeiten von einem Businessplan zu einem Produkt, welches wir entwickelt haben und demnaechst dafuer eine UG anmelden.

 

Nun bin ich bei der Recherche auf das am 1.1.2015 neu in Kraft tretende Umsatssteuer Gesetz gestossen, dass beim Verkauf von sonstigen elektronischen Leistungen (worunter auch Software faellt, wenn diese ueber das Internet zum Download zur Verfuegung steht) der Sitz des Kunden, wenn es sich um Privatpersonen handelt als Ort der Leistung gezaehlt wird. 

 

Fuer den EU-Raum gibt es zwar das MOSS-Verfahren, wenn man jedoch an nicht EU-Buerger verkauft, muesste man theoretisch fuer jedes Land ausserhalb der EU, in dem ein Kunde seinen Wohnsitz hat eine Umsatzsteueranmeldung machen?! Bei dem von uns verkauften Produkt bewegen sich die Preise zwischen 100 - 150 EUR, sodass der Aufwand fuer die anfallende Mehrwertsteuer jedoch unverhaeltnismaessig hoch ausfallen wuerde. 

 

Gerade fuer neue und kleinere Unternehmen wuerde dieses Gesetz, sofern ich es richtig interpretiere, eine erhebliche Belastung an Steuerberatungskosten und zusaetzlichem Buchungsaufwand bedeuten. Kann hierzu jemand Licht ins Dunkle bringen?

 

Antwort von

man wird wohl nicht zum einen steuerberater herumklommen, es kenne das verfahren übrigens mit dem namen "Mini-One-Stop-Shop-Verfahren" oder verwechsle ich da was?

 

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