Frage von Casper am 18.04.12

Pfandleihaus - Alternative?

Hallo.

Mit dem Thema Pfandleihhaus haben Sie sich ja bereits beschäftigt.

Wie sieht es aber z.B. rechtlich aus, wenn ein Privatmann bei einem Händer einen Gegenstand verkauft, z.B. eine teure Uhr. Daran ist ja nichts Besonderes. Aber nun gibt der Käufer dem Privatmann (Verkäufer) eine Frist, z.B. 30 Tage um den Kaufvertrag zu stornieren (zu widerrufen) und seine Uhr gegen die Rückerstattung des Kaufpreises zurück zubekommen. Der Verkäufer erhebt eine, nenne wir es "Stornogebür" von x %. Der Verkäufer zahlt und hat seinen "Pfand" weider und der ursprüngliche Käufer hat den Kaufpreis plus x %.

Ist dies als Geschäftsgebahren möglich und erlaubt. Wäre dies nichts anderes als ein Pfandleihhaus?

Gruß ans Team

Antwort von

Wie es rein rechtlich einzuordnen ist kann ich nicht sagen, da ich kein Rechtsanwalt bin. Außerdem darf ich es auch gar nicht, weil ich kein Rechtsanwalt bin.

Sicher ist zu prüfen, ob der Käufer gewerblich handelt und zwar im Sinne eines Pfandleihhauses, wenn er das mal macht wird es sicherlich kein Problem sein und man kann das rein vertraglich so vereinbaren, macht er es aber regelmäßig also gewerblich, sieht die Sache wieder anders aus.

Außerdem sind im Fall eines Pfandleihhauses separate gesetzliche Regelungen zu beachten, die wir ja bereits im anderen Artikel angesprochen hat. Ich würde Ihnen empfehlen, bei der zuständigen IHK nachzufragen, die haben dort auch entsprechende Rechtsabteilungen und können Sie aufklären.

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