Frage von Mauwie am 12.04.13

Online Shop Anbieten der Waren ohne Warenkorb und Button?

Ich möchte über meine eigene Homepage verschiedene Artikel im Internet verkaufen.  Diese Artikel sind sehr übersichtlich angeordnet und beschrieben und mit Preisen versehen und jeder Artikel hat seine eigene Nummer.

 

Jetzt lese ich, daß es in Deutschland eine Button Pflicht gibt. Gilt die generell für jeden Online Shop? Ich möchte kein vorgefertigtes Shopmodell übernehmen, sondern mein Eigengestaltetes.

Der Vertrag kommt dann per Email zustande, nachdem der Kunde mir die Nummern der Dinge listet, die er gerne haben möchte. Ich bestätige das ausführlich (mit Kurzbeschreibung hinter der Nummer) und schicke den Vertrag mit dem Rechnungsbetrag, den er dann im Vorraus bezahlt. Daraufhin erhält er seine Ware.

Das ist doch eine saubere Sache oder? Meine Artikel kann man eben nicht in einen "Warenkorb" legen.

Für mich wäre es katastrophal, wenn ich alles umstellen müßte... bastel schon seit Jahren an der Homepage und möchte jetzt endlich mal loslegen...

wäre toll, wenn jemand mir da weiterhelfen könnte.

vielen Dank

 

 

Antwort von

ich will das nochmal etwas besser erklären... reicht es nicht, wenn ich, nachdem ich die Email mit den Wünschen des Kunden bekommen habe, ihm eine Email schicke mit der genauen Auflistung und dem Gesamtpreis der Waren und den Versandkosten und sämtlichen Bedingungen (oder LInk dahin, das er sie lesen kann) und wenn er damit einversanden ist, schickt er mir seine Adresse.

 

Als nächstes wird er meine Bankverbindung erhalten mit der Bitte zu bezahlen. Er bezahlt nur, wenn er mit Allem einverstanden ist. Wenn nicht, bekommt er auch keine Ware und es käme kein Vertrag zu stande. Klar ist das aufwändiger als ein Warenkorb Shop, aber für mich kostenlos und übersichtlich zu gestalten, es würde Klick zu meiner Email reichen (ich bräuchte keine Formulare usw.)

Ich weiß nur nicht, wie das rechtlich ist - warum denn eigenltich nicht?

 

Antwort von

Wie es rein juristisch zu verstehen und anzuwenden ist, kann ich nicht sagen, da muss man einen spezialisierten Rechtsanwalt fragen, nur:

Ich bezweifle, dass auf diese Art überhaupt ein Kunde bestellt. Haben Sie das schon mal getestet?Der Kunde hat absolut keine Sicherheit und geht damit ein Risiko ein. Außerdem ist diese Art zu bestellen doch sehr altertümlich, wo es gerade im Internet die tollsten Shopsysteme und Lösungen gibt. Bezahlung per Paypal, Sofortüberweisung.de usw. ermöglichen ein für den Kunden sehr sicheres Einkaufen und Sie möchten per E-Mail und manuellen Versenden von Produktbeschreibungen und Bestätigungen dem Kunden entgegenkommen. Ich halte das für sehr oberflächlich und überhaupt nicht zukunftsträchtig. Eine Existenz auf dieser Basis aufzubauen ist ja fast schon zum Scheitern verurteilt und grenzt an Geld- und Zeitverbrennung. Allerdings kenne ich auch nicht die genauen Hintergründe und Umstände, die Geschäftsidee selbst und das Produkt kenne ich auch nicht. Daher ist meiner Aussage nicht unbedingt zutreffend und sollte aus diesem Grund nicht zu hoch bewertet werden. Aber augenscheinlich und aus dem Bauch heraus, auch aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen im Bereich Internet und Existenzgründung bewerte ich Ihren Fall so.

Ich kann Ihnen nur eine fundierte Beratung durch einen spezialisierten Unternehmensberater im Bereich Internet und E-Commerce empfehlen. Es muss also jemand sein, der bestehende Systeme und Ihr System einschätzen kann. Das wird sicher ein paar Euro kosten, ist aber immer noch günstiger, als durch Unkenntnis in eine Falle zu laufen.

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