Frage von Dustin am 20.03.13

Nebengewerbe Information an und für den Arbeitgeber

Schönen guten Tag,

 

ich habe eine allgemeine Frage zu der Gründung eines Gewerbes.

Zu meiner Person, ich bin fast 21 Jahre und mache eine Ausbildung als Informatiker.

Ich möchte nun gerne ein Gewerbe beantragen und es nebenbei führen.

In meinem Vertrag steht nix von einer Meldepflicht bei einer Nebentätigkeit, trotzdem habe ich bereits mit meiner Ausbilderin gesprochen und es wurde mir formell per Mail von Ihr bestätigt.

Eigentlich reicht eine formelle Bestätigung doch vollkommen aus, oder müssen weitere Informationen zu dem Tätigkeitsbereich etc. eingereicht werden. Da mir diese Fragen nachträglich gestellt wurden.

 

Eine weitere Frage wäre, ob und was mein Arbeitgeber für Informationen über das Gewerbe erlangt. Bekommt er Kenntnis darüber, was ich gearbeitet habe und wie viel ich verdiene? Würde er überhaupt mitbekommen, dass ich ein Gewerbe betreibe?

Ich habe schon viele verschiedene Antworten auf diese Fragen gefunden und wüsste gerne, welche jetzt auch stimmen.

 

Es wird z.B. gesagt, der Arbeitgeber bekommt es immer mit, wenn man ein Gewerbe beantragt, da sich dadurch etwas an den Beiträgen der Krankenversicherung ändert, oder auch an den Abgaben etc.

 

Ich bedanke mich schon einmal und hoffe auf positive Antworten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Sam

 

Antwort von

 

In meinem Vertrag steht nix von einer Meldepflicht bei einer Nebentätigkeit, trotzdem habe ich bereits mit meiner Ausbilderin gesprochen und es wurde mir formell per Mail von Ihr bestätigt.

 

Gut so, die Berufsschule weiß nun bescheid, der Arbeitgeber sollte aber auch davon etwas wissen.

Ließ mal hier: www.gruenderlexikon.de/checkliste/informieren/gruendungsstrategie/nebengewerbe/

 

Eine weitere Frage wäre, ob und was mein Arbeitgeber für Informationen über das Gewerbe erlangt. Bekommt er Kenntnis darüber, was ich gearbeitet habe und wie viel ich verdiene? Würde er überhaupt mitbekommen, dass ich ein Gewerbe betreibe?

 

WEnn du es ihm sagst, weiß er was du machst. Wenn er sich dann erkundigt, recherchiert, weiß er es womöglich genauer, deine Zahlen wird er aber nie von jemandem bekommen, wenn du nicht eine Kapitalgesellschaft gründest und daher sie veröffentlichen musst.

Sagen würde ich es ihm auf jeden fall, er kann es dir auch verbieten, wenn du etwa ein konkurent zu seinem job werden würdest.

 

Es wird z.B. gesagt, der Arbeitgeber bekommt es immer mit, wenn man ein Gewerbe beantragt, da sich dadurch etwas an den Beiträgen der Krankenversicherung ändert, oder auch an den Abgaben etc.

 

Jein, wenn du ein Gewerbe anmeldest ohne es ihm zu sagen, bekommt er es auch nciht mit. Kein Amt gibt diese Daten an deinen AG weiter. ABER: WEnn du mit dem Gewerbe sehr viel verdienst, kommt irgendwann womöglich die Krankenkasse und sagt, dein Azubiverdienst/job ist nicht mehr Hauptberuflich, weil das Gewerbe wesentlich mehr Zeit kostet und Geld abwirft, dann könnte sich die solzialversicherungsrechtl. situation von dir ändern, die der AG in der Lohnberechnung zu berücksichtigen hat. Dann weiß er auch, das du zu hause einen Goldesel stehen hast und fragt komisch ;-)

Tipp: Mach dir keine Waffel, sags ihm offen und ehrlich, er wirds dir nciht verbieten, wenn du keinen Mist damit machst und nicht sein wettbewerber wirst (so blöd sollte man natürlich nciht sein). Alles andere läuft dann, wenn du ehrlich bist zu ihm, allein. Wenn du lügst, machst du dir selber stress.

Hier ist eine ähnliche Frage gestellt worden... www.gruenderlexikon.de/ratgeber/gewerbe-verheimlichen

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