Frage von Egal am 26.01.14

Minijob vs Kleinunternehmen

Hallo allerseits,

 

bin neu hier und denke dass das im google die beste Adresse ist.

Also es geht gar nicht um mich sondern um meine Frau:

Ich bin fest beschäftigt, meine Frau ist Hausfrau.

 

Sie geht nun bei einigen Leuten putzen, ist aber bisher nicht als Minijob gemeldet.

Da sie nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommen möchte und auch für einen etwaigen Arbeitsunfall versichert sein möchte, würde sie ihren "Arbeitgebern" gerne vorschlagen, sie als Minijob bei der Minijobzentrale anzumelden.

 

Ich gehe aber davon aus, dass die sog. "Arbeitgeber" a) kein zusätzliches Geld bezahlen möchten, und b) keinen weiteren Papierkram haben wollen. Für den Arbeitgeber würden zus. Kosten pro Monat von ca. 30-40€ dazukommen.

 

Deshalb bin ich auf die Idee gekommen, dass sich meine Frau als Kleingewerbe anmeldet, sie wäre ihre eigene angestellte. Umsatzsteuer müsste sie wohl kaum zahlen das sie die 17.500€  im Jahr nie erreichen wird und Einkommensteuer müsste sie ebenfalls keine zahlen da sie die 8004€ im Jahr ebenfalls nicht erreichen würde.

 

Und jetzt kommen meine Fragen die sich mir stellen:

Abgesehen davon dass sie damit mehr als 450€ im Monat verdienen könnte, müsste sie die ganzen für Minjobs fälligen Abgaben für Rentenversicherung, Krankenversicherung, Unfallversicherung etc. selbst zahlen, sprich sie zahlt für den Kunden/Arbeitgeber....das ist nicht fair und könnte das durch die Anhebung des Stundenlohnes ausgegleichen, wenn der Kunde 1€ pro Stunde akzeptiert.

Wahrscheinlich ist sie aber als Kleinunternehmen für etwaige Schäden während des Putzens hafbar muss also noch eine zusätzlich Haftpflicht abschließen.

 

Welche Vorteile hätte sie denn von einem Kleingewerbe gegenüber dem Minijob, außer mehr als 450€ verdienen zu können?

Inwieweit könnte sie, da sie als Haufrau bei mir in der Krankenversicherung mitversichert ist, um eine eigene Krankenversicherung rum kommen?

Inwieweit könnte die Haftplicht in der Familienhaftplicht mit abgedeckt werden oder sein?

Kann sie über die Zusammenveranlagung Fahrtkosten etc. bei der Einkommensteuer geltend machen obwohl sie keine Einkommensteuer zahlt?

 

Ich weis, viele Fragen, aber es wäre nett wenn ihr mir hier helfen und Tipps geben könntet.

Vielleicht fallen euch auch noch weitere wissenswerte Dinge dazu ein.

 

LG Stecky

 

Antwort von

Hallo,

 

 

Sie geht nun bei einigen Leuten putzen, ist aber bisher nicht als Minijob gemeldet.

Da sie nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommen möchte ...

 

Dies nennt sich einfach Schwarzarbeit und mit dem Gesetz ist Ihre Frau bereits in Konflikt gekommen, da sie ja bereits gearbeitet hat, ohne angemeldet zu sein.

 

Ihre Idee mit dem Minijob ist im Normall sehr sinnvoll und die richtige Lösung und so teuer wie Sie meinen ist es für Beschäftigungen in einem Privathaushalt gar nicht. Darüber hinaus können die Arbeitgeber - sofern offiziell - auch die Kosten (einschl. gesetzlicher Abgaben) einer Haushaltshilfe steuermindernd in ihrer Einkommensteuererklärung ansetzen. Da einige Besonderheiten zu beachten sind, verweise ich Sie mal auf die Seite der Minijobzentrale, www.minijob-zentrale.de.

 

www.minijob-zentrale.de/DE/00_home/node.html

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