Frage von Daniela am 31.03.10

Kleinunternehmen oder Minijob?

Hallo zusammen,

ich studiere in meinem (hoffentlich) letzten Semester, bin 30 Jahre alt und habe einen Sohn. Ich möchte meinen Lebenunterhalt im letzten Semester durch eine Tätigkeit als freie Fotografin und Redakteurin erwirtschaften. Ich habe bereits 3 Auftraggeber gefunden, für die ich als freie Mitarbeiterin /Kleinunternehmen tätig sein kann. Insgesamt wird die Auftragslage aber so sein, dass ich mit Glück max 600 Euro insgesamt im Monat verdienen werde (= Umsatz?). Ich muss mich, da ich jetzt 30 bin, auch freiwillig in der gesetzlichen KKV versichern. Nun frage ich mich, ob es mir KKv-technisch etwas bringen würde, wenn mich einer der Auftraggeber im Rahmen eines Minijobs anstellt. Ich habe weiteres Einkommen durch Kindergeld und Unterhalt in Höhe von 480 Euro. Wie wird das angerechnet?

Für Infos bin ich sehr dankbar!

Antwort von

Als Studentin, sollte die Gesetzliche Freiwillige Versicherung nicht sooo Teuer sein. Allerdings mußt du deinen Verdienst mitangeben.

Je nachdem was du studierst, wäre vieleicht eine Versicherung in der Künstler Sozialkasse Interessant, da Journalismus und Fatagraphie beide unter den Katalog fallen. Allerdings weiß ich nicht inwiefern auch Studenten genommen werden. Das Praktische für dich: du hast KK und Rente drin.

Je nachdem was du nach deinem Studium machen willst, wäre das eine Option, vor allem wenn du weiter selbständig bleiben willst oder gar Hauptberuflich Selbständig sein willst.

Ahanit

Antwort von

dass ich mit Glück max 600 Euro insgesamt im Monat verdienen werde (= Umsatz?)



unterscheide bitte Umsatz beziehungsweise Umsatzerlös vom Gewinn.

der Umsatz ist das was du in Rechnung gestellt hast und vom Kunden bar bekommst oder per Überweisung auf dein Geschäftskonto erhält. Davon werden die Betriebsausgaben abgezogen, so dass du als Ergebnis zum Gewinn kommst. Dieser ist dann für die Krankenkassen oder auch für die Kindergeldstelle entscheiden. Nicht der Umsatz. Alles andere solltest du lieber mit der Krankenkasse abklären und gegebenenfalls eine Vergleichsrechnung einstellen lassen, so dass du entscheiden kannst, ob ein Nebengewerbe oder ein Minijob für dich günstiger ist. Bitte vorher rechnen, nicht nachher.

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