Frage von Harald am 28.03.10

Darf ich mein Nebengewerbe auch über meine Freundin oder Mutter anmelden?

Hallo zusammen,

ich möchte nebengewerblich im Gartenbau tätig werden.

Leider stellt sich mein Arbeitgeber z Zt da etwas quer.

Jetzt meine Frage:

Kann ich das auch über meine Freundin oder meine Mutter anmelden?

Wie läuft das dann, kann ich als "unentgeldlich arbeitendes Familienmitglied" tätig sein?

Vielen Dank vorab schonmal für die Antwort :-)

Harry680

Antwort von

Auf dieser Basis wird es sicher nicht einfach. Hier steht dazu etwas mehr: Die häufigsten Fragen zur Existenzgründung

Sicher könnte man es über die Schwester oder die Mutter laufen lassen, doch beachten, die müssen dann auch die Gewinne versteuern. Und ob das dann nch dem Chef gefällt? Schließlich ist es auch so seine Konkurrenz.

Antwort von

Vielen Dank für die Antwort.

Eine Konkurenz zu meinem Hauptberuf besteht nicht.

Wo kann ich mich darüber persönlich informieren, welche Möglichkeiten es da noch für mich gibt?

"Leider" habe ich das Gewerbe vor 2 Wochen bereits angemeldet und im nachhinein dann von meiner Arbeitgeberseite doch nicht möglich. Morgen melde ich es erstmal wieder ab...

Antwort von

An anderer Stelle habe ich hier gelesen, dass es nicht zwingend erforderlich ist, seinen AG zu informieren.

Aber ich bekomme doch eine neue Steuernummer, so muß ich diese meinem AG mitteilen und er wird auf diesem Weg über mein Nebengewerbe wissen... oder wie läuft das ab bez Finanzamt ??

Bekommt man beim Wohnortwechsel eine neue Steuernummer ?? ... im Juni/Juli ziehe ich nämlich um.

Antwort von

so muß ich diese meinem AG mitteilen und er wird auf diesem Weg über mein Nebengewerbe wissen



nein die Steuernummer vom Finanzamt will er nciht wissen.

An anderer Stelle habe ich hier gelesen, dass es nicht zwingend erforderlich ist, seinen AG zu informieren.



ob es da in bestimmten Branchen eine Verpflichtung gibt, kann ich nicht sagen, ich bin ja kein Rechtsanwalt. Aus dem Bauch heraus kann man nur sagen, wenn es eine gewisse Konkurrenz zum ehemaligen Chef gibt, sollte der davon wissen, denn er kann es grundsätzlich verbieten. Der Chef wird genau dann verbieten, wenn er befürchtet, dass der Arbeitnehmer seine Zeit, seine Aufmerksamkeit und somit die für das Arbeitsentgelt geschuldeter Tätigkeit im Rahmen seines Nebengewerbes anderweitig verausgabt.

Ich würde lieber mit dem Cheffeuer sprechen, und mir grünes Licht holen. Mehr kann ich dazu derzeit leider nicht sagen, Verweise in diesem Fall auf einen Rechtsanwalt oder einfach mal bei der Industrie- und Handelskammer nachfragen. Die sollten das auch wissen.

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