Frage von Simone am 25.11.09

Hautpberuflich angestellt und Nebengewerbe - hat man dadurch einen steuerlichen Nachteil?

hallo,

zur zeit bin ich arbeitslos und nähe daher viel. u.a. ringkissen für hochzeiten.

geplant ist, diese ringkissen bei ebay und in einem onlineshop zu verkaufen.

der geschätzte umsatz pro monat ca. 150-200 euro - der gewinn ca. 130 euro.

kann mein mann ohne weiteres ein nebengewerbe anmelden (er ist hautpberuflich angestellt)? wie bezeichnet man diese nebentätigkeit? künstlerische tätigkeit? handel mit stoff? vielleicht habt ihr ja einen tipp?

hat mein mann dadurch einen steuerlichen nachteil?

danke und schöne grüsse

simone 111

Antwort von

Hi Simone,

kann mein mann ohne weiteres ein nebengewerbe anmelden (er ist hautpberuflich angestellt)?



Ja, warum nciht. Den Chef vorher informieren, dann klappt das.

Das mal lesen: E-Book: Die 10 häufigsten Fragen zum Nebengewerbe und zur Nebentätigkeit

und in einem onlineshop zu verkaufen.



Mit einem Onlineshop Geld verdienen, nichts leichter als das

Antwort von

Hallo Simone 111,

Hinzuverdienstgrenze für Arbeitslose:

Übt ein Arbeitsloser während der Zeit, für die ihm Arbeitslosengeld I zusteht, eine weniger als 15 Stunden wöchentlich umfassende Beschäftigung aus, ist das Arbeitsentgelt aus der Beschäftigung nach Abzug der Steuern, der Sozialversicherungsbeiträge und der Werbungskosten sowie eines Freibetrags in Höhe von 165 € monatlich, auf das Arbeitslosengeld I anzurechnen.

Wegen der Hinzuverdienstgrenze in der GKV in Verbindung mit ALG I sollten Sie mal bei Ihrer Krankenkasse nachfragen. Wenn Sie kein ALG I mehr erhalten und über die Familienversicherung Ihres Ehemannes krankenversichert sind, darf Ihr Gewinn monatlich 360 € nicht überschreiten.

Zur Steuer: Ihre Tätigkeit ist sicherlich keine künstlerische Tätigkeit im steuerlichen Sinn und Ihre Einkünfte daraus sind daher keine Einkünfte aus selbständiger Arbeit i.S.d. § 18 EStG; es handelt sich vielmehr um gewerbliche Einkünfte. Aber solange Ihr Gewinn unter dem Gewerbesteuerfreibetrag für natürliche Personen in Höhe von 24.500 € bleibt, ist es völlig egal zu welcher Einkunftsart Ihr Gewinn gehört.


Viele Grüße

Antwort von

Mensch Hacke, bist du Steuerberater oder was?

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