Frage von Christine am 18.10.14

Gründung in Nebentätigkeit

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich habe eine feste Stelle im öffentlichen Diensts (70%) und möchte mich mit einer Nebentätigkeit selbständig machen. Über eine Unternehmensgründerwebsite hat ein Existenzgründercoach mit mir Kontakt aufgenommen.

 

Er hat nun einen Termin bei der IHK wegen Förderungsgelder ausgemacht und mich informiert, dass ich die geplante Nebentätigkeit als Hauptgewerbe anmelden soll (wegen der Fördergelder) und sie später als Nebentätigkeit ummelden soll.

 

Diese Strategie erscheint mir sehr riskant:

 

Würde ich dadurch meine Stelle gefährden?

Ist das Subventionsbetrug?

 

Für nebenamtliche Gründungen gibt es keine Förderung?

 

Vielen Dank.

 

 

Antwort von

 

Wenn Sie eine hauptberufliche Selbstständigkeit starten, können Sie nicht mehr hauptberuflich angestellt sein und schon gar nicht im öffentlichen Dienst. Sie würden damit auf jeden Fall ihre, wie ich denke, sichere Stellung im öffentlichen Dienst gefährden. Von dem vermeintlichen Berater würde ich die Finger lassen und vielleicht sogar über eine Anzeige nachdenken, denn das klingt sehr deutlich nach Subventionsbetrug oder zumindest nach abzocke.

 

 

 

Die hauptberufliche Tätigkeit ist für den Berater deswegen notwendig, um an die Förderung der KfW in Verbindung mit der IHK als Regionalpartner zukommen. Deswegen sollen sie sich hauptberuflich selbstständig machen, dass er beraten kann und das Geld abkassiert und später können sie das Nebengewerbe betreiben, denn dann hat er sein Geld verdient und sie sind da wo sie sein wollten, Wenn auch über einen kleinen Umweg, der ihnen finanziell nicht wehtut. Das kann ich Ihnen aber absolut nicht empfehlen.

 

 

 

Bitte lesen Sie zu diesem Thema meine folgenden Beiträge:

 

 

 

 

 

 

 

 

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