Frage von Claudia am 09.11.12

Gründergeldantrag negativ beschieden - Widerspruch begründen?

mein antrag auf existenzgründergeld (gründung einer psychotherapie-praxis mit KV-Zulassung) wurde abgelehnt. der Grund sei, dass eine Vermittlung in ein Angestelltenverhältnis möglich gewesen wäre. beworben hatte ich mich nicht, da ich ja keine praxis eröffne, nur weil ich nichts anderes bekomme..

wie kann ich einen widerspruch begründen? im sgb III hab ich auch nichts von der Voraussetzung der vorrangigen vermittelbarkeit gefunden.

 

Antwort von

Hallo,

es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf Existenzgründungszuschuss mehr. Es liegt mehr oder weniger im Ermessen des Arbeitsagentur.

Insbesondere dann, wenn keine größeren Einstiegsinvestitionen erforderlich sind, werden die Anträge immer mehr  und mehr abgelehnt.

Wenn ein Existenzgründungsprojekt allerdings erfolgversprechend und gut geplant ist, wozu wird denn dann noch eine staatliche Unterstützung benötigt. "Schön zu haben", aber wer von seinem Konzept überzeugt ist, sollte es auch ohne schaffen.

Selbständig = selbst und ständig

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