Frage von Alexandra am 09.02.09

Freiberufliche Nebentätigkeit wärend der Elternzeit, welche Abgaben kommen auf mich zu?

Hallo,

habe hier ein kleines Problem, ich bin im Augenblick in Elternzeit, nun hat mich mein Arbeitgeber angesprochen, ob ich für 4 Monate mit je 10 Stunden die Woche aushelfen könne.

Jedoch soll es nicht über ein Angestelltenverhältis laufen, stattdessen soll ich als freiberuflicher Mitarbeiter für wissenschaftlich-beratende Tätigkeit Rechnung stellen und meinem Arbeitgeber nun zuerst ein Angebot machen.

Durch eine Vermietung/Verpachtung bin ich bereits Umsatzsteuerpflichtig und werde diese nach Auskunft meines Finanzamts auch hier zahlen müssen, einmal umsatzsteuerpflichtig immer umsatzsteuerpflichtig.

Bei der Höhe der Stunden komme ich zudem über den Freibetrag von 360 Euro im Monat und muß nach Auskunft meiner Krankenkasse mich selbst krankenversichern.

War's das oder kommen noch weitere Steuern/Abzüge dazu?

Ich bin nämlich im Augenblick gnadenlos damit überfordert, was für einen Stundensatz ich ansetzen muß, damit am Schluß noch was einigermaßen sinnvolles übrig bleibt.

Antwort von

hallo,

Durch eine Vermietung/Verpachtung bin ich bereits Umsatzsteuerpflichtig und werde diese nach Auskunft meines Finanzamts auch hier zahlen müssen, einmal umsatzsteuerpflichtig immer umsatzsteuerpflichtig.



das ist korrekt.

Bei der Höhe der Stunden komme ich zudem über den Freibetrag von 360 Euro im Monat und muß nach Auskunft meiner Krankenkasse mich selbst krankenversichern.



das wäre traurig. Aber nicht zu ändern.

Bei der Höhe der Stunden komme ich zudem über den Freibetrag von 360 Euro im Monat und muß nach Auskunft meiner Krankenkasse mich selbst krankenversichern.



je nachdem, was Sie sonst noch verdienen, kann es natürlich am Jahresende zu einer einkommensteuerlichen Belastung kommen. Das sollte aber ein Steuerberater oder zumindest eine Software, mit der sie ihre Steuererklärung erstellen, sagen und berechnen können.

wo ich hier das Problem sehe, ist ihrer ehemaliger Arbeitgeber, der ihnen nun Aufträge auf Rechnungsbasis gibt. Das klingt sehr nach Scheinselbstständigkeit oder arbeitnehmerähnlicher Selbstständigkeit. Da sollten sie sich auf jeden Fall erkundigen.

Antwort von

So wie ich es jetzt bisher verstanden habe, werden auf jeden Fall noch Einkommensteuer, Kirchensteuer und Soli-zuschlag am Ende des Jahres bei der gemeinsamen Veranlagung mit meinem Mann dazu kommen.

Aber ich glaube, damit habe ich nun die anfallenden Abgaben soweit gefunden?

Das das ganze Konstrukt schwer nach Scheinselbständigkeit riecht, sehe ich auch so.

Mein Arbeitgeber stellt sich stur, in seiner Planung sei aufgrund des kurzzeitigen Einsatzes keine offene Stelle sondern nur Büdget für externe Dienstleister geplant. Eine andere Alternative die er mir vorgeschlagen hat ist, bei einer Zeitarbeitsfirma zu unterschreiben und mich zu ihm vermitteln zu lassen. Und deren Angebot lautete 400-Euro-Basis, dabei verliere ich über 25% meines normalen Nettoeinkommens.

Antwort von

So wie ich es jetzt bisher verstanden habe, werden auf jeden Fall noch Einkommensteuer, Kirchensteuer und Soli-zuschlag am Ende des Jahres bei der gemeinsamen Veranlagung mit meinem Mann dazu kommen.



nein, es kann sein, das diese steuern ncoh kommen, nicht auf jeden fall. genau das ist von einer umfangreichen berechnun abhängig, die man eben nciht im kopf machen kann.

Eine andere Alternative die er mir vorgeschlagen hat ist, bei einer Zeitarbeitsfirma zu unterschreiben und mich zu ihm vermitteln zu lassen.



das ist ja nciht besser. je mehr "dienstleister" dazwische hängen, desto weniger belibt bei ihnen hängen, weil ja alle was verdienen wollen.

Er stellt sie sicher aus Kostengründen nciht ein, obwohl die arbeit da wäre. die zusätzlcihen Lohnnebenkosten sind ihm zu teur, er gibt es nur nciht zu

zurück
Sind Sie der geborene Unternehmer? Jetzt testen!