Frage von Andrea am 24.09.09

Förderung brauche hilfe

Hallo,

Folgene Sachlage:

Ich bin Harz4 Empfänger und wollte im März 2008 mich Selbständig machen und habe ein Antrag gestellt bei der Arge für ESG.

Der Antrag wurde sofort abgelehnt aus der Begründung lassen Sie das mal das schaffen Sie nicht .Ich habe mir Info reingeholt bei der BMWi die sagten zu mir das ist doch lächerlich, Sie können sich auch schon selbständig machen ( Kleingewerbe 15 Std. die Woche) und den Antrag für ESG muß der Fallmanager mir geben.

Den Antrag habe ich dann im April 2008 bekommen, und er sagte lassen Sie sich Zeit damit für den Businessplan schauen sie erstmal wie viel Geld sie einnehmen und ob alles so klappt wie ich mir das Vorstelle ich sagte okey . So jetzt fing alles an jeden Monat eine Gewinn und Verlustrechnung , Kontoauszüge , alle Belege nach Datum sortiert in einer Mappe usw. Im Jahr 2008 lief es nicht so gut ,aber im Jahr 2009 lief es immer besser im schnitt 300,00-500,00 € plus das war bis July dann kam ein Schreiben der Arge müsste 1000,00 € zurückzahlen zuviel eingenommen, zu Schluss mußte ich 400,00 zurückzahlen. Ich sagte zu mein Fallmanager das ich demnächst den Businessplan einreichen werde wegen ESG weil ich mich vergrößern möchte und was habe ich davon wenn ich genug Einnehme und muss es nachher wieder an die Arge zurückzahlen. Das Plus den ich mache möchte lieber wieder Investieren.

Und es kam wieder lassen sie das beim Alten soviel Geld verdienen Sie ja auch nicht , ich habe dazu nichts gesagt ich habe mein Businessplan und alle anderen Berechnungen erstellt .Und habe dann mein Fallmanager angemailt für ein Termin zwecks den Antrag auf ESG.

Und jetzt kommt der Hammer was der Fallmaneger mir geschrieben hat , ich habe es aus den mails rauskopiert.

( Arge)Ich schicke Ihnen einen Termin. Kennen Sie die Voraussetzungen vom ESG?

Ich Fragte wie meinen Sie das mit der Voraussetzung mit ESG???


Sie müßten eine Selbständigkeit gründen - aufnehmen, neu aufnehmen.

Nur dann gibt es ESG im unmittelbaren Zusammenhang mit der Aufnahme dieser selbständigen TK.

Ich fragte was das jetzt soll????

Als Antwort bekam ich,

Sie sind bereits in Vollzeit selbständig, so dass ESG leider entfällt.

Ich bedauere, Ihnen keine günstigere Mitteilung machen zu können.

So jetzt meine Frage hat die Arge mich die ganze Zeit veräppelt und was soll das heißen Vollzeit Selbstständig .

Wie soll ich das jetzt verstehen ?????

Brauche bitte ein Rat von euch.

Ach so ich habe ein Ebayshop , Arbeitszeit ist unter 15 Std. die Woche und die Einnahme reicht nicht um den Lebensunterhalt zu decken.

Ich bedanke mich im voraus

Andrea

Ich meine mit ESG Einstiegsgeld

Antwort von

Hallo Andrea,

Das ist ein typischer Fall von der arge, so werden häufig hart waren vier Empfänger behandelt, wenn es darum geht, eine selbständigkeit zu beginnen, um damit vom Amt finanziell unabhängig zu werden.

Ich hingegen versuche euch zu helfen, auch wenn die Ideen manchmal wirklich etwas kurios und schwer umzusetzen sind.

Ich habe mir Info reingeholt bei der BMWi die sagten zu mir das ist doch lächerlich, Sie können sich auch schon selbständig machen ( Kleingewerbe 15 Std. die Woche) und den Antrag für ESG muß der Fallmanager mir geben.



Das ist vollkommen richtig, hier muss man mit dem Amt oder der Behörde einfach nochmal reden und hartnäckig bleiben.

So jetzt fing alles an jeden Monat eine Gewinn und Verlustrechnung , Kontoauszüge , alle Belege nach Datum sortiert in einer Mappe usw.



das ist leider auch normal und das gute Recht der arge. Die haben ein eigenes Verständnis von der Einnahmenüberschussrechnung, so dass dieser sehr häufig von der Gewinnermittlung des Finanzamtes abweicht.

Dazu bitte einfach mal unseren Artikel lesen:

Steuerliche Gewinnermittlung wird abgeschafft

Im Jahr 2008 lief es nicht so gut ,aber im Jahr 2009 lief es immer besser im schnitt 300,00-500,00 € plus das war bis July dann kam ein Schreiben der Arge müsste 1000,00 € zurückzahlen zuviel eingenommen, zu Schluss mußte ich 400,00 zurückzahlen.



das ist leider auch korrekt, man darf im Falle einer selbständigkeit beim Sozialamt (arge) gerade mal circa 100 € monatlich Gewinn machen. Alles was darüber hinausgeht, wird angerechnet. Dazu haben wir einen Onlinerechner programmiert, der genau diese Situation ausrechnen kann:

www.gruenderlexikon.de/onlinerechner/hinzuverdienst-und-einstiegsgeld

Die Beträge sind in der Tat sehr knapp berechnet, lässt sich aber leider nicht ändern.

Ich sagte zu mein Fallmanager das ich demnächst den Businessplan einreichen werde wegen ESG weil ich mich vergrößern möchte und was habe ich davon wenn ich genug Einnehme und muss es nachher wieder an die Arge zurückzahlen.



wozu sollte man in dieser Situation noch einen Businessplan erstellen? Die Realität zeigt doch, dass das Geschäft läuft. Der Businessplan hat die Funktion, dem Fall Manager im Vorfeld einen Überblick zur künftigen finanziellen Situation zu verschaffen. Da fragt man sich mal wieder, ob die überhaupt Gehirn haben und mitdenken können, wenn es um Existenzgründung geht.

Ach so ich habe ein Ebayshop , Arbeitszeit ist unter 15 Std. die Woche und die Einnahme reicht nicht um den Lebensunterhalt zu decken.



leider hat die arge in diesem Fall recht, das Einstiegsgeld wird nur gezahlt, wenn es sich um eine hauptberufliche Existenzgründung handelt. Das ist bei dir nicht der Fall, da du ja selber schreibst, gerade mal 15 Stunden pro Woche zu arbeiten. Damit ist das ein Nebengewerbe und der Fallmanager kann das Einstiegsgeld verwehren. Es gibt übrigens keine Verpflichtung, das Einstiegsgeld zu zahlen, also es besteht würde ich kein Rechtsanspruch darauf. Du kannst es bekommen, du kannst es aber auch verwehrt bekommen.

da hätte man sich vorher mal erkundigen müssen, hinterher ist es meist zu spät. Der Fallmanager hat auch recht, wenn er sagt, man müsse das Gewerbe wieder abmelden, um anschließend das Gewerbe als hauptberufliche Tätigkeit anzumelden. Obwohl dasGewerbeamt zwischen hauptberuflicher und nebenberuflicher selbständigkeit keinen Unterschied macht. Der Fallmanager und die arge möchten hier nur einfach in Ihren Akten einen Schnitt machen, um anschließend das Einstiegsgeld rechtlich sicher zahlen zu können.

Fazit:

du hast ziemlich schlechte Karten, ich würde eher bei der arge einlegen und probieren mit Einsicht und Möglichkeit weiterzukommen. Das bringt sicher mehr als mit der Keule auf den Tisch zu schlagen. Beim nächsten mal bitte frühzeitig erkundigen, und vielleicht auch mal einen Berater konsultieren. Das Zeit die arge im übrigen auch, zumindest ist es und so, dass es eine Existenzgründererstberatung gibt, welche von der arge finanziert wird. Es kostet vielleicht 50 €, mehr sollte das nicht sein.

Ich hoffe wir doch noch etwas helfen zu können, bitte einfach mal folgender Artikel in unserem Blog lesen:

E-Book: Die 10 häufigsten Fragen zum Nebengewerbe und zur Nebentätigkeit

E-Book: Die häufigsten Fragen zur Existenzgründung

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