Frage von Anika am 15.08.14

Festanstellung, Minijob und ein Kleingewerbe... Oder Freiberuflichkeit

Hallo,

ich habe eine Festanstellung als Physiotherapeutin und verdiene dort ca. 300 Euro Netto. Zusätzlich habe ich einen 450 Euro Minijob beim Verein als Trainerin. Hier werde ich ab Oktober noch die weiteren 200 Euro steuerfrei im Vereinswesen dazu verdienen. Also insgesamt 650 Euro.

Jetzt möchte ich Kurs in der Fitness- und Gesundheitsbranchen anbieten.

Dazu hier meine Frage:

Wie stelle ich das am besten an über eine Freiberuflichkeit oder ein Kleingewerbe? Kann ich  3 Jobs haben? Kann ich einen Minijob, eine Festanstellung und noch zusätzlich ein Kleingewerbe bzw. eine Freiberuflichkeit haben? Wie verhält sich das mit der Steuer???

 

Ich würde mich wikrlich über eine Antwort oder Tipps oder Ratschläge freuen!

Viele Grüße

Anika Krenz

 

Antwort von

 

Selbstverständlich können Sie mehrere Jobs gleichzeitig haben. Sie müssen nur alle Einkünfte bei allen notwendigen Stellen (insbesondere Finanzamt) rechtzeitig und korrekt angeben. In welcher Form das immer auch geschieht, kann und möchte ich an dieser Stelle nicht sagen. Außerdem müssen sie auch zum Beispiel bei der Krankenkasse alle Einkunftsarten aus allen unterschiedlichen Tätigkeiten angeben, so dass der Krankenversicherungsbeitrag korrekt ermittelt werden kann.

 

 

 

Genau das wird insgesamt für jemanden ziemlich schwer werden, der keine Ahnung von Einträgen, und den ganzen Bürokratiekram hat. Ich kann Ihnen an dieser Stelle nur ans Herz legen, zu einem Steuerberater zu gehen, der Ihre Unterlagen entsprechend aufbereitet, gesichtet und die entsprechenden Anträge und Erklärungen erstellt. Ja, Sie haben recht, das wird ein paar Euro kosten, daher sollte man vorher überlegen, ob es wirklich sinnvoll ist, jeden x-beliebigen Job anzunehmen, nur um 50 Euro mehr zu verdienen und am Ende für den Berater 350 Euro zu zahlen.

 

 

 

Eine detaillierte juristische Beratung können Sie bei unserem Kooperationspartner frag einen Anwalt.de bekommen.

 

 

 

 

 

Übrigens:

 

 

Freiberuflichkeit hat nichts mit Kleingewerbe zu tun, Freiberuflichkeit ist die Art der Einkünfte, dass Kleingewerbe hat für das Finanzamt keine Auswirkung, es sei denn sie meinen es umsatzsteuerrechtlich, dann könnte das Wort Kleingewerbe die Umsatzsteuerbefreiung beschreiben, die im § 19 Umsatzsteuergesetz beschrieben ist. 

 

 

 

 

 

Das eine hat aber mit dem anderen gar Nix zu tun, ich erkenne an ihrer Schreibweise, dass sie durchaus Probleme mit den Fachbegriffen haben. Das erschwert die Sache zusätzlich.

 

 

 

 

 

Prinzipiell können alle Tätigkeiten in Form eines Minijobs, eines Teilzeitjobs oder auf Selbständiger Basis ausgeführt werden. Das geht aus ihren Ausführungen auch nicht wirklich hervor.

 

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