Am von Torsten in Urteile geschrieben und am 29.08.2019 um 12:50 aktualisiert
Bürokratie

Altmodische Steuererklärung auf Papier für Selbstständige ab sofort verboten

Ab sofort dürfen Selbstständige, Gewerbetreibende und auch diejenigen, die nur im Nebenerwerb selbstständig sind, keine Steuererklärung mehr in Papierform abgeben. Wer es dennoch tut, muss mit einem Verspätungszuschlag rechnen, da die Steuererklärung als nicht abgegeben gilt.

steuererklärung in papierform
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Koblenz, 31. August 2016 - Das Landesamt für Steuern in Rheinland-Pfalz hat Mitte August darauf hingewiesen, dass ab sofort keine Steuererklärungen in Papierform mehr akzeptiert werden. Das betrifft in erster Linie Unternehmer und auch solche, die nur im Nebenerwerb (mehr als 410 Euro pro Jahr Gewinneinkünfte) als Selbstständige tätig sind. Das heißt jedoch nicht, dass jeder, der mehr als 410 Euro pro Jahr Gewinneinkünfte hat, gleich verpflichtet ist, schreibt steuertipps.de. In bestimmten Situationen gibt es auch die Möglichkeit, einen Härteausgleich in Anspruch zu nehmen.

Bis 10 Prozent Verspätungszuschlag möglich

Steuererklärungen, die weiterhin in Papierform eingereicht werden, gelten als nicht abgegeben. Daher müssen Unternehmer im Ernstfall mit einem Verspätungszuschlag von 10 Prozent der festgesetzten Steuer rechnen. Die Redaktion des Gründerlexikons hat jedoch die Erfahrung gemacht, dass derartig hohe Verspätungszuschläge nur im Extremfall verlangt werden. Liegt die Verspätung lediglich ein wenig darüber, so müssen sich Unternehmer keine Gedanken machen. Allerdings muss an dieser Stelle noch eines herausgestellt werden: Es besteht bereits seit 5 Jahren eine Pflicht zur elektronischen Abgabe der Steuererklärung, daher sollte diese Nachricht nicht groß überraschen. Andererseits werden wohl die meisten Unternehmer entweder einen Steuerberater beauftragen oder ihre Steuererklärung ohnehin elektronisch abgeben. Doch für Existenzgründer könnten jetzt erstmalig damit konfrontiert werden. Nicht immer möchten Gründer einen Steuerberater in Anspruch nehmen. Vor allem, wenn es lediglich um die Steuererklärung geht. Das Gründerlexikon hat verschiedene Software zur Steuererklärung getestet. Die meisten kosten zwischen 20 und 30 Euro, also keine gravierende Investition. Mit den von uns empfohlenen Software Angeboten, können Unternehmer relativ einfach auch ohne Steuerberater ihre Steuererklärung elektronisch abgeben. Zuvor ist jedoch noch eine Anmeldung im Elster Online Portal der Finanzbehörden notwendig. Nachdem dort eine Registrierung erfolgt ist, steht einer elektronischen Steuererklärung nichts mehr im Weg.

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Laptop mit Visitenkarte

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Die Coronakrise wird für so manchen Unternehmer auch nach der Lockerung des Shutdowns noch lange anhalten. Zwar gibt es Soforthilfen, jedoch sind diese nicht für jedes Unternehmen ausreichend und geeignet. Erst recht nicht, wenn die Voraussetzungen dafür nicht erfüllt sind. Viele Selbstständige werden daher nicht umhinkommen, ein Darlehen aufzunehmen. Das Gründerlexikon hat daher in diesem Artikel den KfW-Schnellkredit dem konventionellen Online-Kredit gegenübergestellt.

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Die schnellste Möglichkeit, um an Kontaktdaten von potentiellen Neukunden zu gelangen, ist sie zu kaufen. Doch können Unternehmern nach wie vor Firmenadressen legal kaufen? Grundsätzlich ist das immer noch möglich. Wichtig ist es jedoch, dass sich sowohl der Verkäufer als auch der Käufer an die entsprechenden gesetzlichen Richtlinien halten. Was sollten Unternehmer daher beachten, wenn sie Firmenadressen legal kaufen wollen?

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