Am von Ruben in Studien geschrieben und am 03.06.2019 um 11:59 aktualisiert
Gründungsangst

Wovor haben Start-ups die meiste Angst?

Über einen längeren Zeitraum hat das Gründerlexikon Umfragen durchgeführt. Dazu wurden nicht nur User befragt, sondern auch die Besucher auf unseren Seiten. Die Themen richten sich nach aktuellen Problemen, Ängsten, etc., mit denen sich jeder Selbstständige auseinandersetzen muss.

Mänchen zittert vor Angst
Überwinden Sie Ihre Angst.
© Peggy_Marco / pixabay.com

Erfurt, 29.  Oktober 2018 - In der ersten Umfrage konnten wir herausfinden, wovor die meisten Existenzgründer Angst haben. An der Befragung nahmen insgesamt 1371 Personen teil, wovon die meisten Angst vor einer Verschuldung und dem Finanzamt haben. Die Angst vor einer Verschuldung (262 Personen) ist nicht begründet.

Wenn man als Existenzgründer von Anfang an alles richtig macht und sich vorher genau überlegt, was man wie und wo machen will, kann es nur klappen. Bevor man sein Gewerbe anmeldet, muss ein  Business- und Liquiditätsplan erstellt werden. Hier sind alle wichtigen Faktoren dargestellt und helfen zu einer guten Übersicht. Weiterhin muss man wissen, wer seine Konkurrenten sind, was diese zum eigenen Geschäft unterscheidet und wo sie sich befinden (Je nach Art des Unternehmens; ob online oder direkt). Häufig sind diese Dinge sehr viel auf einmal, wenn in diesem Bereich noch keine Erfahrungen vorhanden sind. Auf dem sechsten Platz ist die Angst vor falscher Beratung (131 Personen) gelandet. Vielleicht wäre die Anzahl der Klicks auf „Angst vor Insolvenz“ weniger, wenn die Befragten eine Beratung in Anspruch nehmen.

Cover Ratgeber Corona Kriese überstehen

Angst vor dem Finanzteil

Die Angst vor dem Finanzamt (233 Personen) ist subjektiv zu sehen, da die Teilnehmer wahrscheinlich die Steuerabrechnungen selber machen. Wenn man sich an einen Steuerberater wendet, kann die Angst vor dem deutschen Steuerrecht (157 Klicks), genau wie die vor der deutschen Bürokratie (171 Personen), genommen werden.

Die Firmeninsolvenz (167 Personen) liegt auf dem vierten Platz. Die  Buchführung (121 Personen) ist der letzte Teil mit einer hohen Zustimmung der Befragten. Mit einem geringen Abstand folgen dann die Punkte der vergessenen Fördermitteln (68 Personen) und der falschen Versicherung (61 Personen). Diese beiden letzten Punkte sind mit dem Hinweis zu betrachten, dass ein Gründer nicht wissen kann, welche Fördermittel er nicht bekommt und eine falsche Versicherung sich erst nach Vertragsabschluss zeigt.

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Laptop mit Visitenkarte

Online-Kontoauszüge: Das sagt das Finanzamt

Das Online-Banking ist heute das Mittel der Wahl, wenn es um die Erledigung von Bankgeschäften geht. Dabei werden viele Banken ihren Kunden nur noch Online-Kontoauszüge zur Verfügung stellen. Wer elektronisch signierte Auszüge oder gar Kontoauszüge auf Papier erhalten möchte, der muss oftmals einen extra Antrag bei der Bank stellen und Gebühren für diese Auszüge zahlen. Deshalb wollen viele Unternehmer doch lieber die einfachen Kontoauszüge verwenden.

Datenschutz beim Adresshandel DSGVO

DSGVO: Wo bleibt der Datenschutz beim Adresshandel

Seit dem 4. Mai 2016 ist die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten und ab dem 25. Mai 2018 ist sie zwingend anzuwenden. Bedeutet das das endgültige Aus für den Adresshandel, der damit sein Listenprivileg verliert? Nein, denn auch in der DSGVO wird Direktmarketing als berechtigtes Interesse beschrieben. Sicher gehen kann man nur mit Firmenadressen.

Entgeltfortzahlungsversicherung für Unternehmer

Das bekommt der Arbeitgeber bei Krankheit seiner Mitarbeiter

Wenn Mitarbeiter krankgeschrieben werden, ist der Arbeitgeber verpflichtet, ihnen den Lohn weiter zu zahlen. Das kann gerade für kleine Unternehmen schnell zu einer enormen finanziellen Belastung werden, weshalb der Gesetzgeber mit der Umlage U1 eine Entgeltfortzahlungsversicherung für kleine und mittlere Betriebe vorsieht. 

Aktenstapel im Büro

GoBD 2019: Was ändert sich, was bleibt?

Viele Existenzgründer überlassen ihre Buchhaltung lieber einem Experten. Aber damit gehen sie nicht unbedingt auf Nummer Sicher. Wenn das Finanzamt Fehler in der Steuererklärung entdeckt, haftet allein der Geschäftsführer. Deshalb sollte jeder Unternehmer die wichtigsten Vorschriften für die Buchführung kennen. Dazu hat das Bundesfinanzministerium 2019 neue GoBD-Regelungen veröffentlicht.

Unterschrift auf Dokument

“Dieses Schreiben … ist ohne Unterschrift gültig” - stimmt das wirklich?

Darf auch der Unternehmer unter seine Dokumente, Rechnungen und den Schriftverkehr diesen Satz hängen? Ämter und Behörden schreiben sehr oft diesen Bemerkung, z.B. unter Bescheide und Schriftverkehr im Allgemeinen. Wenn das Amt das darf, darf es dann auch der Unternehmer? Was sollten Unternehmer zu diesem Thema wissen?

Blick auf das Innere einer Produktionshalle

Darum sind Schichtpläne für Unternehmer so wichtig

In Unternehmen werden Schicht- und Urlaubspläne viel zu oft stiefmütterlich behandelt. Dabei kann ein lückenhafter Schicht- oder Dienstplan schwerwiegende Folgen haben. Beispielsweise beim Notarztdienst. Doch auch in anderen Branchen ist deren Wichtigkeit nicht zu unterschätzen, denn von einem gut ausgearbeiteten Schichtplan profitieren nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Arbeitgeber und Kunden.

Diese Maßnahmen müssen Sie sofort einleiten!

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