Am von Ruben in Studien geschrieben
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Immer weniger Existenzgründungen in Deutschland

Weniger Menschen in Deutschland wagen den Schritt in die Selbstständigkeit. Durch die gute Konjunktur werden laut einem Gutachten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) weniger Unternehmen gegründet. Aber es gibt Hoffnung.

immer weniger gründungen in deutschland
© pixabay.com

Berlin, 01. Dezember 2016 - In allen Branchen und in beinahe allen Altersgruppen wird weniger gegründet. Gerade bei gut Ausgebildeten geht die Zahl der Sologründungen ohne Mitarbeiter zurück. Auch die Einführung des Mindestlohns macht die Selbstständigkeit unattraktiv. Nach der Finanzkrise verdienten rund ein Viertel der Selbstständigen nach Abzug aller Kosten weniger als 8,50 Euro pro Stunde. Der Mindestlohn ist für viele wirtschaftlicher, als weiterhin selbstständig zu bleiben oder gar erst zu gründen.

Bürokratie macht Existenzgründern zu Schaffen

Noch ein Grund für die Gründerflaute ist die gefühlt abschreckende Schwierigkeit des deutschen Steuersystems sowie die zum Teil hohen bürokratische Hürden. Das trifft besonders hart die jungen High-Tech-Unternehmen mit hohem Innovations- und Entwicklungspotenzial. Moritz Meidert, Geschäftsführer der Systemgründungsberatung Gründerschiff, ist jedoch zuversichtlich:

“Die absolute Zahl der Gründungen geht zwar seit einigen Jahren spürbar zurück, die Qualität der Gründungen aber steigt seither fühlbar. Die Gründerinnen und Gründer, die - dank geringer Arbeitslosenzahlen - zumeist ohne wirtschaftliche Not gründen, sind kreativer und vor allem heißer aufs Gründen als früher. Es wird auch in Deutschland immer mehr zu einem anerkannten Lebensstil, Gründer und Unternehmer zu sein."

Gründerschiff hat deshalb jetzt eine Kooperation mit dem Berliner Buchhaltungssoftware Anbieter Debitoor geschlossen. Hannah Lindstedt, Regionalmanagerin bei Debitoor für den deutschsprachigen Markt, beschreibt die gemeinsame Mission: “Für uns sind Gründer/innen Helden, die einiges auf sich nehmen und für die Innovationskraft unserer Wirtschaft enorm wichtig sind. 

Gründer sollten externe Hilfe in Anspruch nehmen

“Die Buchhaltungslösungen von Debitoor vereinfachen für Gründer den gesamten Buchhaltungs- und im Nachgang auch den Steuererklärungsprozess,” erläutert Meidert. Sie bauten damit aktiv bürokratische Hindernisse und Hürden im Denken ab. "Während Debitoor versucht, der Buchhaltung den Schrecken zu nehmen, begleitet Gründerschiff Gründerinnen und Gründer mit einem systematischen Begleitungsansatz. Damit verbessern sich die Chancen einer erfolgreichen Gründung.” ergänzt Lindstedt. Der qualitative Aufwärtstrend bei Unternehmensgründungen in Deutschland lässt sich weiter ankurbeln, indem Gründungen als Summe zahlreicher Komponenten verstanden und gelebt werden. Gründerschiff und Debitoor arbeiten weiter daran, dass Gründer sich auf ihren Kernbereich fokussieren können.

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