Am von Ruben in Studien geschrieben und am 20.02.2019 um 15:01 aktualisiert
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Immer weniger Existenzgründungen in Deutschland

Weniger Menschen in Deutschland wagen den Schritt in die Selbstständigkeit. Durch die gute Konjunktur werden laut einem Gutachten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) weniger Unternehmen gegründet. Aber es gibt Hoffnung.

immer weniger gründungen in deutschland
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Berlin, 01. Dezember 2016 - In allen Branchen und in beinahe allen Altersgruppen wird weniger gegründet. Gerade bei gut Ausgebildeten geht die Zahl der Sologründungen ohne Mitarbeiter zurück. Auch die Einführung des Mindestlohns macht die Selbstständigkeit unattraktiv. Nach der Finanzkrise verdienten rund ein Viertel der Selbstständigen nach Abzug aller Kosten weniger als 8,50 Euro pro Stunde. Der Mindestlohn ist für viele wirtschaftlicher, als weiterhin selbstständig zu bleiben oder gar erst zu gründen.

Bürokratie macht Existenzgründern zu Schaffen

Noch ein Grund für die Gründerflaute ist die gefühlt abschreckende Schwierigkeit des deutschen Steuersystems sowie die zum Teil hohen bürokratische Hürden. Das trifft besonders hart die jungen High-Tech-Unternehmen mit hohem Innovations- und Entwicklungspotenzial. Moritz Meidert, Geschäftsführer der Systemgründungsberatung Gründerschiff, ist jedoch zuversichtlich:

“Die absolute Zahl der Gründungen geht zwar seit einigen Jahren spürbar zurück, die Qualität der Gründungen aber steigt seither fühlbar. Die Gründerinnen und Gründer, die - dank geringer Arbeitslosenzahlen - zumeist ohne wirtschaftliche Not gründen, sind kreativer und vor allem heißer aufs Gründen als früher. Es wird auch in Deutschland immer mehr zu einem anerkannten Lebensstil, Gründer und Unternehmer zu sein."

Gründerschiff hat deshalb jetzt eine Kooperation mit dem Berliner Buchhaltungssoftware Anbieter Debitoor geschlossen. Hannah Lindstedt, Regionalmanagerin bei Debitoor für den deutschsprachigen Markt, beschreibt die gemeinsame Mission: “Für uns sind Gründer/innen Helden, die einiges auf sich nehmen und für die Innovationskraft unserer Wirtschaft enorm wichtig sind. 

Gründer sollten externe Hilfe in Anspruch nehmen

“Die Buchhaltungslösungen von Debitoor vereinfachen für Gründer den gesamten Buchhaltungs- und im Nachgang auch den Steuererklärungsprozess,” erläutert Meidert. Sie bauten damit aktiv bürokratische Hindernisse und Hürden im Denken ab. "Während Debitoor versucht, der Buchhaltung den Schrecken zu nehmen, begleitet Gründerschiff Gründerinnen und Gründer mit einem systematischen Begleitungsansatz. Damit verbessern sich die Chancen einer erfolgreichen Gründung.” ergänzt Lindstedt. Der qualitative Aufwärtstrend bei Unternehmensgründungen in Deutschland lässt sich weiter ankurbeln, indem Gründungen als Summe zahlreicher Komponenten verstanden und gelebt werden. Gründerschiff und Debitoor arbeiten weiter daran, dass Gründer sich auf ihren Kernbereich fokussieren können.

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verbesserungspotential bei gründerförderung

Verbesserungspotentiale bei Gründerförderung

125.000 größere Betriebe wurden im Jahr 2015 neu gegründet, ein kleines Plus zum Vorjahr. Was die Gründung von Start-ups angeht, dazu gehören auch Ein-Mann-Betriebe, ist seit vielen Jahren jedoch ein Rückgang zu verzeichnen. Seit 2004 hat sich Anzahl der Existenzgründungen in Deutschland halbiert. Die Zeitschrift Der Steuerzahler geht in seiner Ausgabe von 10/2016 näher auf die Ursachen und Gründe ein.

digitalisierung im büro

Studie zeigt: Büroangestellte wollen papierloses Büro und halten dieses auch für machbar

Laut einer aktuellen Studie von TNS Emnid im Auftrag des Softwareherstellers Sage halten 71 Prozent der über 800 befragten Büroangestellten „die Vision vom nahezu papierlosen Büro in zehn Jahren“ für sinnvoll. Ein Drittel stimmt der Aussage sogar voll zu, nur 27 Prozent stimmen eher nicht oder nicht zu. Damit ist klar: Die Digitalisierung der Geschäftsabläufe im Büro kommt bei den betroffenen Mitarbeitern mehrheitlich gut an.

Hand liegt auf 5 Sternebewertungen

Das heiße Geschäft mit gekauften Google oder Amazon Bewertungen

Authentische Bewertungen von Nutzern bzw. Kunden bilden mittlerweile die Grundlage für den Kaufprozess. Wer bei Amazon zu einem Produkt überwiegend negatives Feedback findet, wird sich vermutlich nicht für das Angebot entscheiden. Genau das Gleiche gilt auch in die andere Richtung. Viele positive Bewertungen führen eher zum Kauf. Unsere Redaktion ist diese Woche auf Portale gestoßen, welche solche Google-Bewertungen gegen kleines Entgelt anbieten.

freelancer umfrage 2016

Ergebnisse der Freelancer Studie 2016: Steigende Umsätze, steigendes Einkommen

Freelancermap führte Anfang 2016 eine Umfrage unter Freiberuflern durch und wollte verschiedene Aspekte und Themengebiete des “Freiberufler-Alltags” durchleuchten. 968 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nahmen teil. Davon füllten aber nur 711 Teilnehmer den Online Fragebogen vollständig aus.

Aktenstapel im Büro

GoBD 2019: Was ändert sich, was bleibt?

Viele Existenzgründer überlassen ihre Buchhaltung lieber einem Experten. Aber damit gehen sie nicht unbedingt auf Nummer Sicher. Wenn das Finanzamt Fehler in der Steuererklärung entdeckt, haftet allein der Geschäftsführer. Deshalb sollte jeder Unternehmer die wichtigsten Vorschriften für die Buchführung kennen. Dazu hat das Bundesfinanzministerium 2019 neue GoBD-Regelungen veröffentlicht.

Wegen Corona ins Home Office

Wegen Corona ins Home-Office: So gelingt der Einstieg

Durch die “Corona-Krise” sind viele Unternehmen plötzlich gezwungen ihre Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten zu lassen. Die meisten Firmen und Angestellten sind jedoch gar nicht darauf vorbereitet. Doch wie gelingt der Einstieg ins Home-Office für den Chef und für die Angestellten? Auch Selbstständige und Freiberufler haben jetzt viele Fragen. Hier gibt's die Antworten.