Am von Ruben in Studien geschrieben und am 15.10.2019 um 09:40 aktualisiert
Umfrage unter Freelancern

60% aller Selbstständigen lässt Buchhaltung extern erledigen

Die Buchhaltung ist für viele Unternehmer eine lästige Pflicht. Verständlich, denn es hat - von wenigen Ausnahmen abgesehen - nichts mit der Kernkompetenz des Selbstständigen zu tun. Eine Studie von sevDesk und Forsa ermittelte, wie Selbstständige und Freelancer in Deutschland zur Buchhaltung stehen. Fast 60 Prozent aller Befragten lässt die Buchhaltung dabei von einem Fachmann erledigen.

Studie zu Buchhaltung als Selbstständiger selber machen
Die Studie zeigt: Buchhaltung extern erledigen lassen lohnt sich.
© sevDesk / www.sevdesk.de

Berlin, 16. Oktober 2018 - Die Buchhaltung von einem Steuerberater erledigen zu lassen kann nicht nur Zeit und Nerven sparen, sondern auch Geld. Vor allem dann, wenn der Unternehmer relativ viel Zeit in die Buchhaltung investieren müsste. Und dass das der Fall ist, sieht man daran, wie viel Prozent ihrer Zeit Kleinstunternehmen für Verwaltungsaufgaben aufwenden. Deshalb lohnt sich die Unterstützung eines Steuerberaters, denn es geht ja nicht nur darum, Rechnungen aufzuschlüsseln, sondern auch Fristen und neue Regelungen zu beachten usw. In der Zwischenzeit in der ein Unternehmer sich mit dem ganzen “Kram” herumschlagen muss, hätte er sich seinem Geschäft widmen können. Die Konsultation eines Fachmanns kann sich daher sogar in barer Münze bemerkbar machen.

Dabei muss die Buchhaltung bzw. der Kontakt zum Steuerberater heutzutage nicht mehr direkt im Büro vor Ort erfolgen. Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Online Buchhaltung Software.

Einer der Anbieter für Software für Online Buchhaltung, sevDesk hat eine Umfrage beim renommierten Marktforschungsunternehmen Forsa aufgegeben, bei dem Selbstständige zum Thema Buchhaltung befragt wurden. Abgesehen von den reinen Zahlen, sind auch die Folgerungen daraus sehr interessant. Denn wenn Unternehmer nicht aufpassen, kann es wirklich sehr teuer werden.

Beim Versäumen von Abgabefristen drohen Säumniszuschläge

Was sind die wesentlichsten Ergebnisse der Umfrage? Fast 60 Prozent aller Unternehmer lassen die Buchhaltung von einem Experten erledigen - unabhängig ob direkt vor Ort im Steuerbüro oder via Online Buchhaltung. Abgesehen vom Zeitaufwand gibt es noch mehr Gründe, warum sich viele Selbstständige für einen Steuerberater entscheiden. So spielen eine hohe Komplexität der Materie sowie drohende Fehler beim Selbermachen eine große Rolle. Die vollständigen Ergebnisse sind hier einsehbar: sevDesk Umfrage Buchhaltung.

Eine der Schlussfolgerungen war, dass das Selbermachen teuer werden kann. Und zwar dann, wenn Abgabefristen versäumt werden. Einer ganzen Reihe von “Selbermachern” ist das laut Umfrage bereits passiert. Die Folge? Verspätungszuschläge mussten gezahlt werden oder sie bekamen keine Steuererstattungen zurück.

Eine andere Studie kommt ebenfalls zu dem Schluss, dass Selbstständige die sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren anstatt die Buchhaltung selbst zu machen, trotzdem noch Geld einsparen. In Summe verlieren die “Selbermacher” im Jahr einen ganzen Monat, der nur für Buchhaltung und Steuererklärung drauf geht.

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