Am von Torsten in kurz notiert geschrieben und am 29.08.2019 um 12:54 aktualisiert
Dieser Artikel ist am 01.10.2018 abgelaufen, d.h. die Veranstaltung, der Termin oder die Meldung ist damit nicht mehr gültig bzw. nicht mehr auf dem neuesten Stand.
Steuersenkungen

Schäuble plant: Steuern runter in 2017

Finanzminister Wolfgang Schäuble plant in 2017 und 2018 einige steuerliche Erleichterungen. Auch wenn die geplanten Maßnahmen nicht direkt mit Unternehmenssteuern zu tun haben, so profitieren auch Unternehmer und Selbstständige von den Plänen. Hier ein Überblick, was Unternehmer in den nächsten beiden Jahren erwartet.

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© S. Hofschlaeger / pixelio.de

20. Oktober 2016 - Die Änderung die sich wohl auf fast jeden Unternehmer auswirken wird, ist der Anstieg des Grundfreibetrags. Denn der Einkommensteuerpflicht unterliegt jeder Selbstständige. Die Höhe der zu zahlenden Einkommensteuer hängt unter anderem auch von der Höhe des Grundfreibetrags ab. Bis zu zur Höhe des Grundfreibetrags müssen keine Einkommenssteuern gezahlt werden. Er dient zur Absicherung des Existenzminimums des Steuerpflichtigen. Erst wenn das zu versteuernde Einkommen über den Grundfreibetrag hinausgeht, muss Einkommenssteuer gezahlt werden, berichtet steuertipps.de.

Anstieg des Grundfreibetrags in 2017 und 2018

Erfreulich ist es daher, wenn der Grundfreibetrag angehoben wird. Dieses Jahr beträgt er 8.652 Euro für Ledige (17.304 Euro bei gemeinsamer Veranlagung zur Einkommensteuer bei Ehepaaren).

2017 soll der Betrag auf 8.822 Euro angehoben werden (17.644 Euro bei Verheirateten). Und in 2018 erfolgt nochmals eine Anhebung des Grundfreibetrags auf 9.022 Euro (18.044 Euro für Ehepaare).

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Anhebung des Kinderfreibetrags

Auch der Kinderfreibetrag soll in 2017 und 2018 angehoben werden. Dieser Freibetrag soll das Existenzminimum des Kindes abdecken. Die Zahlung des Kindergeldes kann als eine Art Vorauszahlung betrachtet werden. Im Steuerbescheid prüft das Finanzamt automatisch, was für den Steuerpflichtigen günstiger ist: Den Abzug des Kinderfreibetrags oder die Zahlung des Kindergelds (die so genante Günstigerprüfung). Ab einem bestimmten Einkommen ist es für Eltern steuerlich besser, wenn die Freibeträge abgezogen werden. Bei Eltern mit einem geringen Einkommen bleibt es dagegen beim Kindergeld. Der Kinderfreibetrag beträgt in 2016 7.248 Euro.

2017 steigt der Kinderfreibetrag auf 7.358 Euro. Im Jahr 2018 soll er um weitere 100 Euro auf 7.458 Euro steigen.

Natürlich gibt es im Gründerlexikon noch viele weitere generelle Infos und Tipps zum Steuersparen. In diesem Artikel wurden nur einige Pläne genannt, die in den nächsten beiden Jahren umgesetzt werden sollen. Vor allem Existenzgründer sollten in der Gründungsphase Steuer-Fehler vermeiden. 

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Mann steht vor Hologramm, wo ERP Bestandteile aufgelistet sind.

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