Am von Torsten in kurz notiert geschrieben und am 14.10.2021 um 11:37 aktualisiert
Unternehmensberater

IT Berater: Zuverlässig IT Consultant werden

Ein IT-Consultant unterstützt und berät Firmen bei der Einführung und Entwicklung von IT-Systemen. Dabei muss ein IT-Berater nicht nur fachliche Kenntnisse besitzen, sondern auch sogenannte Soft Skills. Wer sich als IT-Berater selbstständig machen will, stößt möglicherweise aber auf ganz neue Hindernisse. Wie angehende Unternehmer diese überwinden können, zeigt dieser Artikel.

IT Berater sitzt vor dem Computer und liest etwas am Smartphone
Als IT-Berater gehört mehr dazu, als sich mit Prozessen der Informatik auszukennen.
© aholyman / pixabay.com

So gut wie jedes Unternehmen hat Bedarf an IT-Consultants. Dabei greifen Firmen oft auf externe Berater zurück. Doch so groß wie die Nachfrage auch ist, es gibt große Herausforderungen. Gerade, wer sich ganz frisch als IT-Berater oder Consultant selbstständig machen will, braucht eben nicht nur Fähigkeiten und Fachwissen als Spezialist in seinem Beruf und ggf. ein Studium, sondern auch Lösungen und Weiterentwicklung in Sachen Betriebswirtschaft, Steuern und Management. Hier einige BWL Fragen, die gerade IT-Berater bei der Existenzgründung beschäftigen: 

  • Wie melde ich ein Gewerbe an?
  • Wie gelange ich an Kundenaufträge?
  • Wie und wo kontaktiere ich Auftraggebern?
  • Wie schaffe ich es, dass ich mich dauerhaft am Markt positionieren kann?
  • Welchen Preis soll ich veranschlagen? 
  • Welche Kenntnisse aus der Betriebswirtschaftslehre benötige ich als IT-Consultant?

Diese und viele weitere Fragen haben mit dem eigentlichen Kerngeschäft eines IT-Beraters nur wenig zu tun. Und dennoch sind sie essenziell, um am Markt bestehen zu können. Doch auch dafür gibt es Lösungen.

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Voraussetzungen und Abschluss, um IT-Berater oder Consultant zu werden

Im Folgenden werden einige Voraussetzungen, Erfahrungen und Abschlüsse besprochen, um sich als IT-Berater selbstständig zu machen.

  • IT-Berater, IT-Consultant oder Unternehmensberater sind in Deutschland keine geschützten Berufsbezeichnungen, im Gegensatz zu geprüfter IT-Berater.
  • Dennoch sollte selbstverständlich ein entsprechendes Fachwissen und Qualifikation vorhanden sein.
  • In den meisten Fällen führt dies über eine Ausbildung oder Schulungen bei der IHK oder ein Hochschulstudium wie etwa Wirtschaftsinformatik oder Informatik.
  • Affinität und Kenntnisse zu Systemen, Software und Programmiersprachen.

Wie bereits oben geschrieben, ist der Berater oder der Consultant keine geschützte Berufsbezeichnung. Daher gibt es auch keine Studiengänge oder Studium, die ein angehender Unternehmer zwangsweise besucht haben muss, was auch daran liegt, dass das Berufsbild sehr breit gefächert ist.

Dennoch sollte er eine gewisse Berufserfahrung oder Qualifikation im Consulting vorweisen können. Das kann unter anderem dadurch erfolgen, dass er zunächst eine Zeit als Angestellter in diesem Job arbeitet. Oder einige umfassende Praktika, als Absolvent eines Studienganges vorweisen kann.

Vorteile, Soft Skills und Kompetenzen

  • Die Fähigkeit sich in andere Geschäftsmodelle und deren Anforderungen hineinzuversetzen.
  • Das Programmieren eines Ticket-Systems für den öffentlichen Nahverkehr ist etwas anderes als die Abwicklung von Wertpapieren über eine Börse oder das Aufsetzen einer Webseite.
  • Diejenigen Personen, die ein IT-Consultant berät, sind meist keine Informatiker. Von dem her muss auch die Kommunikation entsprechend ausfallen. Er ist eine Art Dolmetscher zwischen Informatik, Wirtschaft und praktischer Anwendung.

Wer sich selbstständig machen möchte, benötigt zudem unternehmerisches Denken, Ausdauer und Verhandlungsgeschick.

Warum suchen Unternehmen selbstständige IT-Berater?

Ein IT-Consultant arbeitet ähnlich wie ein Unternehmensberater. Warum engagieren Firmen Unternehmensberater? Weil sie auf einem bestimmten Feld Hilfe benötigen. Manchmal benötigen sie fachliche Hilfe. Teilweise ist es auch einfach mal wichtig, frischen Wind ins Unternehmen zu bringen und neue Impulse zu erhalten.

Es kann auch sein, dass das Unternehmen nur vorübergehend Unterstützung bei einem Projekt benötigt. In dem Fall möchte man nicht gleich jemanden fest einstellen, sondern als freien Mitarbeiter beschäftigen.

Es gibt viele Gründe, warum Firmen Unternehmensberater auch der Informatik Branche suchen. Die Nachfrage ist definitiv vorhanden. 

Aufgaben und Berufe eines IT-Consultants

Die Aufgaben eines IT-Consultant sind sehr vielschichtig und können stark variieren. Das ist nicht nur branchenabhängig, in welcher der Unternehmensberater tätig ist, sondern auch vom konkreten Projekt.

  • Beratung und Unterstützung des Kunden
  • Arbeiten finden hauptsächlich in Projekten statt
  • Von der Projektplanung bis zur Umsetzung und Qualitätskontrolle gehört alles zu den Arbeiten eines IT-Consultants
  • Analyse von Geschäftsprozessen
  • Entwerfen von Strategien
  • Erkennen von Trends und deren Umsetzung im Unternehmen (unter anderem Datensicherheit oder Cloud)
  • Viele weitere Aufgaben des IT-Beraters kann man bei wikipedia nachlesen!

Welche Berufe im Einzelnen für ein IT Berater oder Consultant möglich sind, kann auf dieser Webseite nachgelesen werden!

Der perfekte Start in die Selbstständigkeit: So geht’s

Um als selbstständiger IT-Berater erfolgreich zu sein, gehört jedoch viel mehr dazu, als sich mit Informatik gut auszukennen. Wer sich selbstständig macht, wird sein eigener Chef und damit selbst zum Unternehmer.

Völlig neue Aufgaben kommen auf den IT Consultant zu, wie z. B.:

  • Behördengänge und Amtswege
  • notwendige Versicherungen auswählen, z. B. eine Krankenversicherung,
  • den Aufbau der eigenen Altersvorsorge oder
  • dem Kalkulieren von Stundensätzen.

Firmen, wie it-founder.de, unterstützen angehende IT-Berater. Sie helfen beim Start in die Selbstständigkeit unter anderem in diesen Bereichen:

  • Zeitmanagement
  • Das eigene Unternehmen auf- und ausbauen
  • Neue Kunden gewinnen und behalten
  • Die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit
  • Planung der Altersvorsorge
  • Erfolgreiches Marketing im Internet
  • Eigene Ziele festlegen und diese auch erreichen

Als Unternehmensberater in der IT-Branche tätig zu sein, erfordert eine permanente Weiterbildung. Insbesondere auf diesem Gebiet ist die technologische Entwicklung rasant. Ein IT-Berater kann es sich einfach nicht leisten, wissenstechnisch hinterherzuhinken.

Dies wiederum kostet Zeit, Kraft und gute Planung. Woher also auch noch die Zeit nehmen, sich um bürokratische Angelegenheiten und fachfremde Bereiche zu kümmern? Genau deshalb ist es so wichtig, als selbstständiger IT-Consultant selbst auch auf externe Hilfe zurückzugreifen.

So ist es viel einfacher möglich, sich auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren und das eigene Unternehmen voranzubringen. Es ist wesentlich sinnvoller Energie und Zeit ins eigene Unternehmen und auch, soweit vorhanden, in die Familie zu investieren, als das für „Nebensächlichkeiten“ zu opfern.

5 falsche Denkweisen eines IT-Beraters

  • Ich kenne mich mit dem Beruf der Informatik gut aus, also bin ich ein guter Berater.
  • Sich mit IT selbstständig machen, kann so schwer nicht sein. Schließlich ist die Nachfrage riesig.
  • Dadurch, dass ich alles selbst mache, spare ich eine Menge Geld.
  • Ich muss hauptsächlich meinen Job gut machen. Die Ziele des Kunden spielen keine Rolle.
  • Arbeit ist wichtiger als Familie und Gesundheit.

Karriere und Gehalt eines IT-Consultants

Jeder in Deutschland kann Consulting, zu Deutsch Beratung, anbieten. Das Einkommen bestimmt der selbstständige Berater in erster Linie selbst. Im Gegensatz zu einem Festangestellten, der ein fixes Gehalt bezieht und eine Bewerbung schreiben muss. Ein Stundenlohn von 80 Euro und mehr ist dabei keine Seltenheit für einen Unternehmensberater in der Informatik-Branche oder einem ähnlichen Business.

Das Einstiegsgehalt liegt etwa zwischen 40.000 Euro und 55.000 Euro brutto pro Jahr. Später nach einer Spezialisierung kann das Bruttoeinkommen auch deutlich über 100.000 Euro im Jahr liegen.

Was muss ich jetzt tun?

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Im Zusammenhang mit der Corona-Krise stellt das BAFA eine Vollförderung für Beraterleistungen zur Verfügung. Kleine und mittlere Unternehmen sowie Einzelunternehmer können jetzt eine Unternehmensberatung im Wert von 4000 € in Anspruch nehmen, wobei der Staat die Beraterkosten zu 100 Prozent übernehmen kann.

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