Am von Ruben in kurz notiert geschrieben
Bewerten Sie jetzt!
Neue EU-Verordnung

Grenzüberschreitende Paketzustellung soll transparenter und bezahlbarer werden

Durch eine neue EU-Verordnung in Bezug auf die grenzüberschreitende Paketzustellung, soll der Online Handel weiter gefördert werden. Zudem sollen auch kleine und mittlere Unternehmen einfacher Zugang zum EU-weiten Versand bzw. Handel haben. Insbesondere sollen die Preise deutlich transparenter gemacht und durch eine Regulierungsbehörde überwacht werden.

Online Handel Versand Lieferkosten
Durch eine EU-Verordnung sollen Preise für grenzüberschreitenden Pakethandel öffentlich & transparent gemacht werden.
© delphinmedia / pixabay.com

Brüssel, 27. Juni 2018 - Es ist immer ein schmaler Grat zwischen mehr Regulierung auf der einen Seite und mehr freier Wettbewerb auf der anderen Seite. Die EU versucht beides unter einen Hut zu bekommen. Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen die einen Online Shop betreiben, haben oft Schwierigkeiten beim EU-weiten Versand. Grund sind dafür natürlich viele Faktoren, wie Geoblocking, unterschiedliche Umsatzsteuerregelungen usw. In der Distributionspolitik des Marketing Mix müssen Unternehmer dabei auch viele Aspekte berücksichtigen. Einer davon sind die Lieferkosten.

Mit einer neuen Regulierung versucht die EU nun, mehr Transparenz in den Logistikmarkt zu bekommen. Die Speditionen sollen ihre Preise öffentlich und transparent machen. Alle Kosten sollen anschließend auf einer speziellen Website der EU-Kommission veröffentlicht werden. Die EU gibt hierbei keine Vorgaben hinsichtlich der Höhe des maximalen Preises vor. Dennoch erhofft sie sich durch die Bekanntmachung der Preise einen höheren Wettbewerb, schließlich können Unternehmer die Versandkosten nun relativ einfach miteinander vergleichen.

Für die Speditionen und Logistiker verursacht das wiederum natürlich Mehrkosten in Form von erhöhtem Aufwand.

Ein weiterer Schritt Richtung einheitliches Europa

Andrus Ansip, Vizepräsident für den digitalen Binnenmarkt erklärt dazu in einer Pressemitteilung:

Hohe Zustellpreise sind ein großes Problem für Verbraucher und Unternehmen, insbesondere für die KMUs. Mit größerer Transparenz und einer stärkeren Rolle der Regulierungsbehörden gehen wir dieses Problem nun an. Dies ist ein weiterer Erfolg bei der Entwicklung des Internethandels in der EU, nach einer Reihe von Vereinbarungen für einen stärkeren Verbraucherschutz, einer Vereinfachung der Mehrwertsteuervorschriften und der Bekämpfung ungerechtfertigten Geoblockings. Ich danke dem Europäischen Parlament und dem estnischen Ratsvorsitz für ihre Bemühungen, diese Einigung zu erzielen.“

Wie logisitk watchblog berichtete, musste diese Einigung noch durch das Parlament sowie den EU-Rat genehmigt werden.

vg wort pixel

So steigen Unternehmer in den chinesischen Markt ein

Immer mehr chinesische Käufer wollen ausländische Produkte kaufen. Besonders beliebt sind dabei in Deutschland hergestellte Güter. Dank dem internationalen E-Commerce-Markt war es für Unternehmer noch nie so einfach in die chinesische Wirtschaft einzusteigen. Doch davor sollte man sich gut über den Markt in China informieren, der sich ziemlich von unserem westlichen Markt unterscheidet.

Händler dürfen keine Gebühren mehr für Zahlungen mit Kreditkarte verlangen

Wenn Kunden mit ihrer Kreditkarte zahlen, muss der Unternehmer eine Gebühr an den Betreiber des Zahlungsterminals entrichten. Gerade im Online Handel versuchen Unternehmer die zusätzlichen Gebühren bei Kreditkartenzahlungen auf den Kunden zu wälzen. Eine EU-Richtlinie verbietet ab 2018 jedoch Zusatzgebühren für gängige Zahlungsmittel. Darunter zählen auch Kreditkarten.

Steuerliche Liebhaberei – die Beweislast liegt beim Selbständigen

Anfangsverluste aus gewerblicher oder selbständiger Tätigkeit sind normal und werden in der Regel von den Finanzämtern akzeptiert. Schwierig kann die Anerkennung der Verluste dann werden, wenn sich der Selbständige eine typische Freizeitbeschäftigung für seine Unternehmung ausgesucht hat.