Am von Ruben in kurz notiert geschrieben und am 14.10.2019 um 19:10 aktualisiert
Rein und raus aus den Kartoffeln

Geschütze auffahren: Gegen Kundenbewertungen richtig vorgehen

Unternehmer die im Online Handel tätig sind leiden leider oft unter falschen negativen Bewertungen im Netz. Grundsätzlich sind Bewertungsportale eine große Hilfe sowohl für Händler als auch für Verbraucher. Doch der Schaden kann immens sein, wenn sich potentiell Kunden auf falsche Äußerungen von anderen Kunden stützen. Was können betroffene Unternehmer tun? Nun, ihnen stehen durchaus einige “Geschütze” zur Verfügung, wie dieser Artikel zeigt.

Wütender Mann
Manche Kunden lassen ihren ganzen Frust am Unternehmer aus. Das sollten Sie sich nicht gefallen lassen!
© Olichel / pixabay.com

München, 15. Dezember 2017 - So manch ein Kunde lässt hinter dem Deckmantel der Anonymität seinen Frust am Unternehmer aus. Dieser erleidet dann unter Umständen finanziellen Schaden, da andere potentielle Kunden vom Kauf abgeschreckt werden. Glücklicherweise können Online Händler jedoch etwas dagegen tun. Die Vorgehensweise hängt davon ab, was der Nutzer konkret behauptet bzw. geschrieben hat.

Üble Nachrede oder Beleidigungen gegenüber dem Händler

Auch wenn der Kunde zurecht unzufrieden mit dem Geschäft ist, gehören üble Nachrede oder Beleidigungen nicht in eine Bewertung! Äußerungen wie “Vorsicht, hier handelt es sich um einen kriminellen Betrüger!!!!” sind beleidigend. Wenn der Unternehmer es möchte, kann er Strafanzeige stellen. Selbstverständlich sollte auch eine Löschung des Posts beantragt werden.

Unwahre Behauptungen

Sehr häufig kommen auch Äußerungen vor, die zwar nicht beleidigend aber nachweislich falsch sind. Zum Beispiel dass eine falsche Ware verschickt wurde oder die Lieferung sehr lange dauert etc. Hier sollte sich der Händler direkt mit dem Verfasser in Verbindung setzen und die Sache klären. Auch eine Löschung des Beitrags beim jeweiligen Portal ist zu empfehlen. Der nächste Schritt wäre dann der Gang zum Zivilgericht. In den meisten Fällen - auch wenn es sich um Posts aus dem Ausland handelt - kommt das Gericht am Geschäftssitz infrage.

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Unternehmer sollten immer auf eine positive Reputation im Netz achten. Mittlerweile gibt es sogar Agenturen und auch verschiedene Softwares zur Überwachung der Online Reputation.


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