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Künstlersozialabgabe

Abgabe zur Künstlersozialkasse sinkt auf 4,2 Prozent

Das Bundesamt für Arbeit und Soziales teilte vor Kurzem mit, dass die Abgabe zur Künstlersozialkasse ab dem Jahr 2018 von derzeit 4,8 auf 4,2 Prozent sinken soll. Damit haben Unternehmer, die Grafiker, Designer, Texter usw. beauftragen, in Zukunft geringere Abgaben. 2016 hatte die Künstlersozialabgabe noch 5,2 Prozent betragen.

Künstler malt Bild
Ab 2018 sinkt die Künstlersozialabgabe auf 4,2 Prozent.
© Hans / pixabay.com

Wilhelmshaven, 04. Juli 2017 - Bereits das zweite Jahr in Folge sinkt der Abgabesatz zur Künstlersozialkasse. Damit liegt er ab 2018 um einen Prozentpunkt niedriger als 2016. Der Abgabesatz wird jährlich auf Grundlage der gezahlten Honorare festgelegt. Es gibt jedoch noch einen weiteren Grund, warum der Satz sinken kann.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales teilte auch mit, dass vor allem verstärkte bzw. intensivere Prüfungen der Deutschen Rentenversicherung sowie der Künstlersozialkasse zu Mehreinnahmen führen. Hintergrund ist das 2015 verabschiedete Gesetz zur Stabilisierung des Künstlersozialabgabesatzes. In den beiden Jahren 2015 und 2016 meldeten sich 17.000 neue Unternehmen bei der Künstlersozialkasse an, um Abgaben zu leisten. Zusätzlich wurden durch die Deutsche Rentenversicherung im selben Zeitraum 50.000 neue Unternehmen erfasst.

Unternehmer die freiberufliche Künstler oder Autoren beauftragen, müssen die Künstlersozialabgabe abführen. Sie dient dazu, die Sozialversicherungskosten dieser Berufsgruppe zu einem Teil zu decken. In der Künstlersozialversicherung sind derzeit circa 185.000 Freiberufler versichert. Die Hälfte der Sozialbeiträge zahlen Künstler und Publizisten selbst, 30 Prozent der Auftraggeber und die restlichen 20 Prozent stammen aus Bundesmitteln.

Für Selbstständige und Freiberufler, die in der Künstlersozialkasse pflichtversichert sind, ändert sich jedoch nichts. Sie erhalten die gleichen Leistungen wie bisher. Auch ihr Beitragssatz bleibt konstant.

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