Woher bekommen Texter Aufträge nach dem Start in die Selbständigkeit

Eine Selbständigkeit als Texter zu beginnen, ist recht einfach. Aber woher kommen die Aufträge für die zu schreibenden Texte?

Bild: mmrascally / pixabay.com

Ist bspw. Textbroker ein geeigneter Weg um an Aufträge zu kommen? So lautete unsere Frage, ein Mitglied von Textbroker antwortete folgendermaßen:

Mit welcher Intention haben Sie sich selbständig gemacht?

Der Sprung in eine selbstständige berufliche Existenz will gründlich überdacht sein. Häufig sind es Krisensituationen wie Arbeitslosigkeit, die einen das Experiment wagen lassen. Texter oder Texterin von ArtikelnDas Internet ist voller Angebote, sich eine selbstständige berufliche Existenz aufzubauen. Nur ist fast überall ein Haken. Statt Geld zu verdienen, muss man erst investieren.

Wie gelingt der Start als Texter?

Wer mit PC, neuer deutscher Rechtschreibung und Grammatik nicht auf dem Kriegsfuß steht, dazu ein Gespür für guten Stil sowie Kreativität besitzt, muss dies nicht als Hobbyschreiber ausleben. Als Texter lässt sich tatsächlich Geld verdienen. Wer bei seinen Internetrecherchen auf Textbroker stößt, sollte nicht sofort weitersurfen mit den Gedanken, hier auch nur wieder abgezockt zu werden. Textbroker nimmt sowieso nicht jeden. Doch wer nicht allzu sehr um Worte ringen muss, hat gute Chancen. Erst muss ein Probetext verfasst werden, nach dem entschieden wird, ob und in welcher Texterstufe der Bewerber Aufträge bearbeiten darf. Anschließend kann er sofort anfangen.

So schnell geht das?

Einerseits. Andererseits sind Wortpreise knapp über einem Cent oder sogar darunter für eine berufliche Existenz sehr wenig und erfordern ein überdurchschnittliches Arbeitspensum. Wer vorher arbeitslos war, kann zur Starterleichterung von der Arbeitsagentur einen Gründungszuschuss erhalten. Die Hürde davor ist, der Arbeitsagentur ein schlüssiges Konzept der persönlichen Eignung und Aussichtsfähigkeit der neuen Existenz vorzulegen. Gerade für einen Texter bedeutet dies sozusagen den ersten Auftrag in eigener Sache. Mit dem Gründungszuschuss hat man ein paar Monate finanzielle Sicherheit und die nötigsten laufenden Kosten abgedeckt. Man muss nicht jeden Knebelauftrag annehmen, kann sich besser weiterentwickeln und hat mehr Spielraum für weitere Recherchen und eventuelle Fortbildungen.

Wie arbeitet sich ein Texter aus der Talsohle empor?

Es ist kein Geheimnis, dass Wortpreise knapp über einem Cent oder darunter kein durchschnittlicher Texterlohn sind. Das sind Dumpingpreise. Allein hiervon kann man kaum leben. Etablierte Texter sorgen sich, dass sich dadurch auch in der Texterbranche eines Tages die Lohnspirale nach unten dreht. Jedoch sind viele Texter einst bei Textbroker gestartet. Textbroker ist eine hervorragende Möglichkeit, auszuprobieren, ob man wirklich Textertalent hat und mental auf Dauer zum Texten in der Lage ist. Kreativität muss einem zwar gegeben sein, kann aber trotzdem anstrengen. Kunden und Textbroker geben Feedback. Der Umgang ist sehr freundlich. Textbroker zahlt in der höchsten Gruppe einen deutlich besseren Wortpreis. Bei Eignung kann man aufsteigen. Allerdings liegen selten Aufträge dieser Preisklasse vor. Besser sind da Direktaufträge von Kunden, denen der persönliche Schreibstil gefällt. Für diese Direct Orders legt man seinen Wortpreis selbst fest - beispielsweise 3 oder 4 Cent - wofür Auftraggeber bei Textbroker durchaus Direktaufträge vergeben, weil sie da im Voraus genau wissen, welchen Stil sie dafür erhalten. Ein Traum sind Stammkunden für diese Direct Orders.

Ist eine eigene Hompage eine Alternative?

Viele Autoren gehen nach Start bei Textbroker mit eigener Homepage auf den Markt, halten Textbroker aber oft weiter die Treue.

Wichtige Informationen zur eigenen Hompage

Die eigene Homepage als unverzichtbares Werbemittel
In 3 Schritten zur eigenen Hompage



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