Wettbewerb bei Berufsgenossenschaften gefordert

Bis heute können deutsche Unternehmer hierzulande nicht eigenmächtig entscheiden, wo sie eine Unfallversicherung abschließen möchten. Während sie sich zum einen in der gesetzlichen Unfallversicherung pflichtversichern müssen, haben sie zum anderen auch keine Entscheidungsfreiheit in Hinblick auf die Wahl der Berufsgenossenschaft. Auch die Wahl der Gefahrenklassen sorgt schließlich bei den meisten Unternehmern für Unmut.

Bild: ChristophMeinersmann / pixabay.com

Sich häufende Beschwerden

In den letzten Jahren haben sich in Deutschland die Beschwerden in Hinblick auf die Arroganz der Mitarbeiter der jeweiligen Berufsgenossenschaften gehäuft. Die Berufsgenossenschaften genießen in Deutschland seit Jahren eine Monopolstellung und spielen diese auch in jeglichen Situationen aus. Bei all diesen Punkten handelt es sich um die wichtigsten Beweggründe für das Agieren des BdSt.

BdSt fordert mehr Wettbewerb

Obwohl der BdSt in der Vergangenheit bereits die ersten Ergebnisse erzielen konnte, sieht sie sich selbst vor weiteren großen Aufgaben. Abermals werden so die Forderungen nach einem deutlichen Wettbewerb unter den Berufsgenossenschaften laut. Zudem setzt sich der BdSt für eine Wahlfreiheit für Unternehmer ein. Die Experten des BdSt sind sich einig, dass die bisher erreichten Änderungen in der gesetzlichen Unfallversicherung schlichtweg nicht ausreichen, um in Deutschland für Unternehmer eine faire Situation zu schaffen. Bereits durch die Zulassung einer privaten Unfallversicherung könnte es zu deutlichen Verbesserungen bei den Berufsgenossenschaften kommen.



Sind Sie der geborene Unternehmer? Jetzt testen!