Warum Existenzgründer auf Kinder besser verzichten sollten?

Nachdem sich eine Mutter unmittelbar nach der Geburt ihres Kindes selbständig machte, musste sie feststellen, dass genau diese Sorte von Existenzgründern in Deutschland finanziell benachteiligt werden.

Bild: alphalight1 / pixabay.com

Warum bekommt eine Mutter weniger Geld als ein anderer Existengründer?

Im vorliegenden Fall erhielt die frisch gebackene Mutter 1.400 EUR Elterngeld. Durch die Existenzgründung wurden ihr jedoch die 1.450 EUR Gründungzuschuss auf das Elterngeld angerechnet, was natürlich promt auf den Mindestbetrag vvon 300 EUR gekürzt wurde. Unterm Strich betrachtet verpufft der Gründungszuschuss, da die 300 EUR ohnehin für jeden als Elterngeld gezahlt werden, so Robert Kracht und seiner Kolumne auf capital.de

Quelle: Der alltägliche Steuer-Krach(t)

Übrigens, beide Förderungen sind zwar steuerfrei, das Elterngeld wird jedoch über den so genannten Progressionsvorbehalt indirekt doch besteuert. Der Gründungszuschuss ist sowohl steuerfrei als auch nicht der Progression zu unterziehen.

Warum überhaupt Gründungszuschuss für diese Mutter?

Der Gründungszuschuss wird bekanntlich nur an hauptberuflich Selbständige bezahlt, die mehr als 15 Stunden pro Woche arbeiten. Das Elterngeld wird jedoch ab einer Arbeitszeit von mehr als 30 Stunden pro Woche gestrichen, so dass diese Mutter einen Spielraum von 15 Stunden zwischen den besagten 15 des Gründungzuschusses und den 30 des Elterngeldes hat. Eine hauptberufliche existenz ist aus meiner Sicht nicht langfristig mit 30 Stunden pro Woche aufbaubar. warum wartet die Mutter nciht bis das elterngeld abgelaufen ist, kümmert sich in der Zeit um das Kind, so wie es auch sein sollte, und lebt von den 1.400 EUR Elterngeld? Ich denke das geht ganz gut, so dass Kritiker an der Stelle mit Argumenten von Aleinerziehend und Grundsicherung nicht komen können. Andersrum brauchte die Mutter eh einen Babysiter oder eine Tagesmutter, um die 30 Wochenstunden abzufangen, die sie ja wegen ihrer Selbständigkeit unterwegs ist. Und glauben Sie mir, die Tagesmütter arbeiten auch nicht gratis. Unterm Strich sicher eine Milchmädchenrechnung, die da angestellt wurde.

Mütter gehören zu ihren Säuglingen, wie der Motor zum Auto

Mütter sollen sich um ihre Säuglinge kümmern und sich nicht haupteruflich selbständig machen, dass können Sie finanziell und zeitlich gesehen nach der Elternzeit eh viel besser. Es ist mit Sicherheit nicht im Sinne von Frau Ursula von der Leyen, als sie am 1.1.2007 das Elterngeld einführte. Außerdem: Hat es eine Mutter mit 1.400 EUR pro Monat noch nötig, etwas hauptberuflich hinzu zuverdienen? Ich glaube nicht, dass müssten andere alleinerziehende Mütter viel eher, die mit weniger auskommen müssen.

Also Robert Kracht, nicht immer die Sozialbrille aufsetzen, manche Menschen klagen auch in Deutschland auf hohem Niveau und manchmal sind Entscheidungen von deutschen Gerichten auch ok.



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