Warum es so schwierig ist, Texte mit guter Qualität zuzukaufen

Content is King – das ist der aktuell geltende Maßstab in Sachen Suchmaschinenoptimierung und wird es sicherlich auch noch eine Weile bleiben. Leider scheint es trotz des immer mehr wachsenden Angebots immer schwieriger zu werden, gute Texter zu finden, die nicht nur Masse bei verständlicher Rechtschreibung und Grammatik produzieren, sondern tatsächlich Inhalte produzieren, die für den Leser einen Mehrwert schaffen. Wir wollen uns in diesem und den folgenden Artikeln genauer mit der Problematik auseinander setzen, wie sich die Qualität von Texten im Web steigern lässt.

Bild: stux / pixabay.com

Woran es beim Texten in der Praxis hapert

Wörter aneinanderreihen kann im Prinzip jeder, der der deutschen Sprache mächtig ist. Aber Wörter aneinander zu reihen hat noch nichts mit professionellem Texten zu tun. Hier muss man zunächst dreierlei Textarten unterscheiden:

  1. Texte mit unnütz hoher Keyworddichte, am besten mit Long-Tail-Keywords (unter Textern auch liebevoll „ SEO-Gedöns“ genannt)
  2. Texte mit journalistischem Anspruch und gut recherchiertem, redaktionellem Hintergrund
  3. gut recherchierte Texte, die auch SEO-Anforderungen genügen

Ich denke, in einer Sache dürften wir uns einig sein: Die dritte Textart ist die beste, da sie nicht nur Leser anzieht und an die Seite bindet, sondern gleichzeitig auch gute Ergebnisse in den Suchmaschinenergebnissen bringt. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Bessere Bezahlung = bessere Texte?

Viele sagen: „Wenn du bessere Texte haben willst, musst du eben mehr dafür bezahlen.“ Doch glauben Sie es oder auch nicht: Das ist NICHT des Rätsels Lösung. Eine gute Bezahlung kann unter Umständen helfen, die Qualität der Artikel zu steigern, was die Themen Rechtschreibung, Grammatik und Stil angeht – immerhin. Allerdings findet man eine solche Qualität teilweise selbst bei 1-Cent-Textern, da dies mehr eine Frage des Könnens und weniger eine Frage von mehr Zeit ist. Aus einem Legastheniker wird kein Rechtschreibprofi, selbst wenn er für eine Aufgabe doppelt so lange Zeit bekommt.

Die bessere Bezahlung hilft aber nicht zwingend, dass auch die inhaltliche Qualität der Artikel steigt. Von einem Artikel hoher Qualität sprechen wir, wenn

  • bezüglich der Inhalte ein Mehrwert für den Leser entsteht,
  • der Inhalt durch Grafiken, Diagramme und Videos untermalt wird und
  • eine sinnvolle interne und externe Verlinkung zu themenrelevanten Seiten erfolgt.

Diese Anforderungen werden leider nicht automatisch erfüllt, wenn man mehr bezahlt – ganz im Gegenteil. Die wichtigste Frage lautet also: Wie bringe ich einen Texter dazu, nicht nur einfache Texte „hinzuschlenzen“, sondern stattdessen richtige „Hammertexte“ zu schreiben, die den Leser vom Hocker hauen und ihn dazu bringen, unbedingt mehr lesen zu wollen? Dieser Frage widmen wir uns im nächsten Artikel etwas eingehender.

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