Wahrer Alptraum Stress

Wenn die Alltagsbelastung zu viel wird und man nicht mehr in der Lage ist, abzuschalten, dann ist Stress vorprogrammiert. Darunter leidet nicht nur die Arbeit, sondern auch das gesamte Wohlbefinden. Was kann man tun, um Stress zu vermeiden?

Bild: Stress-Studie der Techniker Krankenkasse 2013

Auch nachts kehrt keine Ruhe ein

Die neue Studie "Bleib locker, Deutschland!" der Techniker Krankenkasse hat ergeben, dass sechs von zehn Deutschen ihr Leben als stressig empfinden. Als größter Stressfaktor wurde bei der Befragung der Job genannt. Und hier sind es oft die Ansprüche an sich selbst, die zu einer enormen psychischen Belastung führen.  "Nicht immer sind äußere Umstände die Ursache für die Anspannung, oft ist es auch eine Frage der inneren Einstellung", sagt der Vorsitzende des TK-Vorstands, Dr. Jens Baas. Als alarmierend sieht die Krankenkasse, dass sich über 40% der Berufstätigen abgearbeitet fühlen.

Dass Stress nicht per se negativ ist, zeigt die Studie weiter. Denn viele der befragten antworteten, dass sie unter Stress erst zu Hochformen auflaufen. Wichtig ist dabei jedoch, dass man über die notwendigen Ressourcen verfügt.

Die Work-Live-Balance muss stimmen

Bei einer näheren Betrachtung der belastung durch den Job zeigt sich, dass es selten die Arbeit an sich ist, die Stress auslöst. Oft sind es fehlende Wertschätzung und fehlende Anerkennung durch die Kollegen und den Chef. Ein weiterer Punkt, der zu einer Stresssituation führt, ist der fehlende Ausgleich neben der Arbeit. "Es ist die Work-Life-Balance, die insgesamt stimmen muss", sagt Baas. Ein entsprechender Ausgleich in der Freizeit, wirkt Wunder und steigert die Lebensqualität und Lebenszufriedenheit.

Eigene Ansprüche auf den Prüfstand stellen

Gerade die strikte Trennung von Arbeit und Beruf ist bei beruflicher Belastung immanent. Ein Punkt, der vor allem für Freiberufler und Homeoffice-Nutzer wichtig ist. Auch die permanente Erreichbarkeit ist wenig förderlich. Hier gilt, Telefon aus und mal richtig entspannen. Die Ansprüche an sich selbst zu überprüfen, hilft. Betroffene müssen lernen, gelassener zu werden. Sport kann ein echter Glücksbringer sein, durch Sport wird eine Menge Stress abgebaut.

Betroffene sollten lernen ihre Ansprüche und ihren Perfektionismus nicht zu hoch zu schrauben und auch mit Misserfolgen umgehen lernen.

Negative Gefühle wie Ängste oder Zweifel sollte nie die Überhand nehmen. Sich mit ihnen auseinandersetzen hilft. 

Überprüfen Sie Ihre Gedanken und Einstellungen. Wenn Sie merken, dass der Stress überhand nimmt, ziehen Sie die Reißleine!



Sind Sie der geborene Unternehmer? Jetzt testen!