VZ-Netzwerke: Ansprache von Kindern, Jugendlichen und Twens

Die VZ-Netzwerke, allen voran das StudiVZ, gehörten lange Jahre zu den meistgenutzten sozialenNetzwerken in Deutschland. Rund 15 Mio. registrierte Benutzer tauschen sich hier täglich aus.

Bild: VZ-Netzwerke

Allerdings handelt es sich vorrangig um ein Portal für den privaten Gebrauch. Die VZ-Gruppe besteht aus folgenden Portalen:

  • StudiVZ: Studenten
  • SchülerVZ: Kinder und Jugendliche ab einem Alter von zwölf Jahren
  • FreundeVZ (früher MeinVZ): alle anderen User

Beim SchülerVZ besteht die Möglichkeit, dass sich aus Gründen des Jugendschutzes neue Mitglieder nur dann registrieren können, wenn sie eine Einladung von einem Bestandsmitglied erhalten.

Die Nutzung der VZ-Netzwerke

Die Anmeldung funktioniert bei den VZ-Netzwerken recht einfach. Das Benutzerkonto ist schnell erstellt, großartige Individualisierungsmöglichkeitenbestehen nicht. Somit sucht man nach seinen Freunden, fügt sie seiner Freundesliste hinzu und schon kann es losgehen. Die Privatsphäre kann mithilfe der Einstellungen genau eingestellt werden. Typisch für die VZ-Netzwerke ist das sogenannte „Gruscheln“ (vergleichbar mit dem „Stupsen“ bei Facebook). Die VZ-Netzwerke lassen sich durch einfache Applikationen erweitern. Auch hier stehen schon seit vielen Jahren Interessengruppen zur Verfügung, von denen es inzwischen über eine Million gibt.

Die Zielgruppe der VZ-Netzwerke

Die VZ-Netzwerke sind Nischenportale, die insbesondere für Jugendliche und junge Erwachsene interessant sind. Die Kernzielgruppe der Netzwerke sind die 14- bis 29-jährigen. Aber auch die Zielgruppe der 10- bis 13-jährigen ist mit mehr als 500.000 Usern sehr gut vertreten. Ab 2007 sind die Besucherzahlen stetig angestiegen, wobei sie in den letzten Jahren doch sehr stark unter der Vorherrschaft von Facebook zu leiden haben. Der durchschnittliche User der VZ-Netzwerke nutzt die Plattform zwischen 30 und 40 Minuten am Tag.

Unternehmenspräsentation? Nicht mit den VZ-Netzwerken!

Die Frage, ob sich für Sie ein Unternehmensauftritt in den VZ-Netzwerken lohnt, stellt sich überhaupt nicht, denn Firmenseiten sind dort überhaupt nicht vorgesehen. Die Netzwerke richten sich ausschließlich an Privatpersonen. Allerdings bieten die Netzwerke die Möglichkeit, mit zielgruppenspezifischer Bannerwerbung auf Ihre Angebote aufmerksam zu machen. Dies lohnt sich für Sie insbesondere dann, wenn Sie im B2C-Business tätig sind und Ihre Zielgruppe insbesondere aus Kindern, Jugendlichen und Twens besteht. Für alle anderen Unternehmer sind die VZ-Netzwerke nicht oder nur sehr eingeschränkt sinnvoll. Warum Sie Social Communites dennoch nutzen sollten, lesen Sie hier.

Im nächsten Teil dieser Serie beschäftigen wir uns eingehend mit Twitter und der Bedeutung des Netzwerks für Sie.

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