Unverbrauchte Geschäftsideen ohne Kapitaleinsatz

Nachdem wir Ihnen bereits die coolsten Geschäftsideen aus dem Ausland und in Nischenmärkten vorgestellt haben, soll es heute um die fünf besten Geschäftsideen gehen, für die Sie nur wenig oder gar kein Kapital benötigen. Diese Ideen eignen sich besonders gut für Gründer, die geringe finanzielle Mittel zur Verfügung haben.

Bild: geralt / pixabay.com

1. Werbeträger Mensch

Nachdem Jason Sadler mit seiner Idee, jeden Tag ein T-Shirt mit anderer Werbung zu tragen, binnen nureines Jahres 66.000 Euro verdient hat, wollen die Werbeboten es ihm gleichtun. Sie wollen das Konzept, das sie unter www.werbeboten.de vorstellen, allerdings massentauglich machen. Neben dem Buchen von Personen, die bestimmte T-Shirts tragen, soll es durch die Werbeboten auch möglich werden, bestimmte Kampagnen im Internet zu verbreiten.

2. Mitgliedskauf im Bioladen

Dass Mitgliedsläden ein echter Renner sind, hat sich in der Vergangenheit schon mehrfach bewiesen. Dabei hat auch Thomas Glass aus Wismar auf einen solchen Shop gesetzt, der im Bereich Bio-Produkte ansässig ist. Die Mitglieder können hierbei fast zu Einstandspreisen einkaufen, zahlen dafür aber eine monatliche Mitgliedsgebühr. Zu Beginn der Mitgliedschaft stellen Sie dem Laden zusätzlich ein Darlehen zur Verfügung, welches mit Beendigung der Mitgliedschaft wieder ausgezahlt wird. Insgesamt 300 Mitglieder braucht Glass, um sein Unternehmen zum Erfolg zu führen. Bisher sind 60 Mitglieder angeworben, allerdings verkauft er auch an Nichtmitglieder, dann aber zu 30 Prozent höheren Preisen.

3. Kochrezepte frei Haus

Sebastian Pieper hat unter www.meinezettelwirtschaft.de einen Service für alle Hausfrauen eingerichtet, die sich täglich die Frage stellen: Was koche ich heute? Er liefert für jeden Tag sechs Rezeptvorschläge – samt Tipps zur richtigen Zubereitung. Auch eine Einkaufsliste ist dem Dienst beigefügt. Der Service kostet 18 Euro monatlich, im ersten Monat werden nur 17 Euro fällig. Wird die Differenz bis zum 20. eines Monats auf Piepers Konto überwiesen, gilt dies automatisch alsKündigung, der Service wird bereits im kommenden Monat eingestellt. Damit sich die Idee rechnet, braucht Pieper 100 Kunden im ersten Jahr. Der Testlauf war zwar sehr erfolgreich, allerdings bleibt fraglich, wer 18 Euro für den Service zahlt.

4. iPhone Apps machen reich

Eugene Lin arbeitet als Programmierer. Allerdings wollte er nicht sein Leben lang hart arbeiten und kaum ein Auskommen mit seinem Einkommen haben, sondern lieber schnelles Geld verdienen. Kurzerhand programmierte er eine iPhone App, die Hologramme leicht bekleideter Damen bietet. In Japan war die App wochenlang am beliebtesten im Bereich der Entertainment-Apps. Auch hierzulande erfreut sie sich großer Beliebtheit und ist unter itunes.apple.com/us/app/peekaboo-break-lite/id416407261 finden.

5. Beleidigungen per Post verschicken

Jemanden zu beleidigen, wird hierzulande schnell teuer. Doch es geht auch einfacher. Für 8,50 Euro und 5,50 Euro Versandkosten verschickt Roger Combotte einen Karton, der mit echtem Kuhmist gefüllt ist. Insgesamt 100 Gramm gibt es zu diesem Preis und die Botschaft wird mit Sicherheit ankommen. Neben der postalischen Beleidigung ohne Worte gibt es auch T-Shirts mit dem Aufdruck einer grinsenden Kuh. Unter www.fumier.com (Seite ist leider offline, schade) ist der Service online zu finden und künftig will man auch den europäischen Markt erobern. Im wirklichen Leben heißt Roger Combotte übrigens Olivier Legrand, der sich die Idee mit einem Werbespezialisten ausgedacht hat. Hier gibt´s wieder Mist zu kaufen ;-) - biorache.com

Geschäftsideen kaufen?

Kann man Geschäftsideen kaufen, diese Frage hat das Gründerlexikon in einem Extrabeitrag geklärt. Lesen Sie selbst!



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