Studie: Faktoren für die Zufriedenheit von Existenzgründern

Forscher der Universitäten München und Rotterdam haben in einer jetzt veröffentlichten Studie untersucht, was Existenzgründer glücklich macht - und eins vorweg: Geld allein ist es eben nicht.

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Tatsächlich ist das Geflecht der Zufriedenheitsfaktoren deutlich komplexer. Zwar steht der monetäre Erfolg einer Existenzgründung tatsächlich an erster Stelle, doch gibt es Faktoren, die bei gleichem Einkommen ein größeres oder geringeres Gefühl der Zufriedenheit verursachen. So sind Gründer, die ein Unternehmen aus der Not heraus (z.B. als Arbeitssuchender) eröffnen, in der Regel unzufriedener als "freiwillige" Gründer.

Insgesamt präsentieren die Wissenschaftler neben der finanziellen Komponente und der angesprochenen Erwerbsbiographie vier weitere Faktoren für die Zufriedenheit von Existenzgründern. Im Folgenden seien einige ausgewählte Ergebnisse wiedergegeben:

  • Inhalte und Selbstbestimmtheit der Tätigkeit: Die unternehmerische Unabhängigkeit hat einen positiven Einfluss auf die Zufriedenheit.
  • Soziodemographische Merkmale: Weibliche Gründer sind zufriedener als männliche.
  • Persönlichkeitsmerkmale: Je besser Gründer mit Rückschlägen umgehen können, desto höher die Zufriedenheit.
  • Arbeitszeit: Gründer, die viel arbeiten, sind zufriedener als andere Gründer.

Die Forscher selbst räumen einige problematische Aspekte der Ergebnisse ein. Dennoch ergibt sich ein interessanter Blick auf wichtige Merkmale und Faktoren der Existenzgründung.

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