Steigern und stabilisieren Sie Ihre Rentabilität

In der Unternehmenskrise leidet nicht nur die Liquidität, sondern oft genug auch die Rentabilität. Sie sollten gerade jetzt alles daran setzen, Ihre Unternehmensrentabilität schnellstmöglich zu steigern. Einige einfache Sofortmaßnahmen wollen wir Ihnen in diesem Teil unserer kleinen Serie zur Unternehmenssanierung vorstellen.

Bild: geralt / pixabay.com

Organisieren Sie sich neu

Eine straffe Organisation ist wichtig, um möglichst schnell große Aufgaben erledigen zu können. Im ersten Schritt zu einer stabileren und höheren Rentabilität sollten Sie deshalb Ihre betrieblichen Abläufe überprüfen und die Organisation straffen. Halten Sie sich den Satz „Keep it simple and flexible“ dabei vor Augen.

Lassen Sie die Organisation nicht zu stark verzweigen, sondern setzen Sie auf einfache Aufgabenverteilung, ohne dabei zu starr zu werden. Alle Mitarbeiter sollten flexibel bleiben und sich schnell in andere Aufgabenbereiche einarbeiten können. Bauen Sie keinen künstlich aufgeblähten Verwaltungsaufwand auf. Dadurch verringern Sie Flexibilität und binden unnötig viel Personal. Vereinfachen Sie die Strukturen.

Senken Sie die Kosten

Ein weiterer wichtiger Faktor für die Stabilisierung der Rentabilität sind die Kosten. Diese sind in vielen Unternehmen zu hoch. Versuchen Sie, Kostensenkungen durchzusetzen. Streichen Sie Zulagen, die nicht notwendig sind. Arbeiten Sie besser mit einem leistungsbezogenen Lohnanteil. Dieser richtet sich stets nach den erreichten Leistungen Ihrer Mitarbeiter, wurden diese nicht erbracht, müssen Sie die Kosten nicht tragen.

Überprüfen Sie Ihren Fuhrpark. Oftmals wurden in guten Jahren viele Dienstwagen oder Lieferfahrzeuge angeschafft, die jetzt oftmals nicht mehr ausgelastet sind. Vermeiden Sie solches gebundenes Kapital und trennen sich von unnötigen Fahrzeugen.

Analysieren Sie auch Aufgaben, die Sie bisher an externe Dienstleister vergeben haben. Die Buchhaltung können Ihre Mitarbeiter sicher selbst übernehmen, sparen Sie zusätzliche externe Kosten ein und lasten lieber Ihre bestehenden Mitarbeiter besser aus.

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