So nutzen Sie Flattr zum Geld verdienen

Der Dienst Flattr ist ein so genannter Social Payment Dienst. Es geht hierbei darum, sich bei Blogbetreibern für die zur Verfügung gestellten Inhalte zu bedanken. Das Wort „to flatter“ stammt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie schmeicheln. Bei Flattr kann sich jeder Internetnutzer anmelden. Den eigenen Account füllt er monatlich mit einer Spende auf. Die Mindesteinzahlung beträgt dabei zwei Euro.

Bild: stux / pixabay.com

Wie das Flattr-Prinzip funktioniert

Nachdem der Account mit einer kleinen Spende aufgeladen wurde, können die User sich in den verschiedenen Opens internal link in current windowBlogs umsehen. Schnell werden sie dabei feststellen, dass ihnen ein Artikel besonders gut gefällt. Um den Blogbetreiber zu belohnen, kann nun der eingebaute Flattr-Button angeklickt werden. Dadurch wird ein Teilbetrag der Spende dem Blogger gutgeschrieben. Allerdings werden zehn Prozent der Spende als Provision für Flattr einbehalten.

Der restliche Betrag verteilt sich gleichmäßig auf die einzelnen Klicks des Users. Je häufiger er also den Flattr-Button anklickt, umso geringer wird der Verdienst für den einzelnen Blogger. Zusätzlich kann niemand einsehen, wie hoch die ursprüngliche Spende des Nutzers gewesen ist, so dass es schwierig wird, eine Vorhersage zu treffen, wie viel Geld Flattr letztlich bringt.

Flattr als sinnvolle Einnahmequelle?

Die Idee hinter dem Dienst Flattr ist sicherlich sehr schön. Denn welcher Blogger würde nicht gerne ein kleines Dankeschön für seine geschriebenen Artikel erhalten? Allerdings ist es fraglich, ob sich damit tatsächlich Geld verdienen lässt, denn nur die wenigsten Nutzer werden bereit sein, für etwas zu bezahlen, das sie auch gratis erhalten können.

Von daher ist es kein Wunder, dass immer mehr Blogs den Flattr-Button wieder entfernen, da sich die Einnahmen auf einem so geringen Level bewegen, dass sich der Aufwand nicht lohnt. Für Sie gilt deshalb, wenn viele Ihrer Leser Flattr nutzen, sollten Sie den Flattr-Button nicht entfernen. Andernfalls lohnt sich diese Form des Monetarisierens eines Blogs kaum.



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