So locken Sie Online-Kunden ins örtliche Geschäft

Das Internet ist heute wichtigster Marktplatz und Treffpunkt. Doch vielfach bevorzugen Kunden auch den Einkauf im Fachhandel vor Ort, nachdem sie sich im Web informiert haben. Deshalb ist es auch für örtliche Ladengeschäfte sinnvoll, einen Twitter- und Facebook-Account zu haben oder einen Blog zu betreiben. Damit können die Schwellen zwischen Online- und Offline-Verkäufen aufgelockert werden. Vier Beispiele sollen Ihnen verdeutlichen, wie es geht:

Bild: Peggy_Marco / pixabay.com

Beispiel 1: Landeseiten eines Juweliers

Ein Münchener Juwelier hat diverse Landeseiten erstellt, wobei eine Landeseite immer ein Schmuckstück vorstellt. Enthalten sind alle wichtigen Informationen zu Größen, Farben, Materialien und Co., sowie ansprechende Bilder der Schmuckstücke. Durch Einarbeitung spezieller Suchbegriffe ist die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen groß. Will der Kunde den Artikel kaufen, kann er zunächst nach der Verfügbarkeit fragen. Eine Antwort erhält er binnen zehn Minuten per SMS oder E-Mail. Durch den Button „Reservieren" kann er sich das Stück zurücklegen lassen und im örtlichen Handel abholen.

Beispiel 2: Dienstleistungen für die Zielgruppe

Der bekannte Kosmetikkonzern Estée Lauder hat einen anderen Weg gewählt. Alle Kundinnen, die einen eigenen Blog pflegen ein Facebook-Profil innehaben oder eine Webseite betreiben, werden zu bestimmten Terminen in den örtlichen Kosmetiksalon eingeladen. Kosmetikerinnen schminken die Kundinnen, Profifotografen absolvieren ein Fotoshooting. Die Idee ist derzeit in den USA im Einsatz und weiß zu begeistern, zumal die Leistungen kostenfrei sind. Dennoch kaufen die Kundinnen anschließend auch viele Produkte.

Beispiel 3: Onlinenutzer mit Offline-Events locken

Ebenfalls eignen sich Events und Einladungen zu Treffen mit den Facebook-Freunden, den Twitter-Followern oder den Blog-Lesern. Hier kann ein „Twittwoch", ein „Twittagessen" oder „Twizzaessen" organisiert werden, um nur einige Beispiele zu nennen. Natürlich sollten diese Treffen in Ihrem Hause stattfinden, um die Online-Kunden zu Ihnen zu locken.

Beispiel 4: Exklusive Gutscheine

Gutscheine und Coupons erfreuen sich seit jeher einer großen Beliebtheit. Wenn Sie diese exklusiv an Ihre Twitter-Follower oder Facebook-Freunde vergeben, können Sie Ihren Umsatz deutlich ankurbeln. Gut geeignet sind auch Gutscheine, die Sie von Ihren Freunden verteilen lassen. Beteiligen Sie sie dann beispielsweise am Umsatz, der durch die von ihnen verteilten Coupons entstanden ist.

Ortsangaben sind wichtig

Damit all Ihre Online-Aktivitäten zur Gewinnung von Offline-Kunden aber auch fruchten, sollten Sie auf dem Facebook-Profil oder im Twitter-Account stets Angaben zu Ihrem Standort machen. So können die Kunden direkt sehen, wo Sie sitzen und sich kurzerhand für einen Besuch entscheiden. Denn generell will man auch offline, also persönlich miteinander kommunizieren.

 



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