So erobern Sie das Ausland und seinen Markt

Die Globalisierung ist mittlerweile selbst beim kleinen Mann angekommen, längst werden Autos aus fernen Ländern gekauft und auch die Kleidung wird nur selten noch in Deutschland produziert. Gerade Existenzgründer können von der Internationalisierung ebenfalls profitieren, da der Markt in Deutschland recht schnell gesättigt ist und für Wachstum neue Märkte erschlossen werden müssen.

Bild: geralt / pixabay.com

Wie geht man richtig vor?

Ein richtiges oder falsches Vorgehen gibt es grundsätzlich nicht. Theoretisch heißt es zwar, es sei sinnvoll, konzentrische Kreise beim Wachstum in internationale Ebenen zu nutzen, doch kommt es hier immer auf den Einzelfall an. Sicher ist es einfach, zunächst in den Nachbarländern zu agieren, wo dieselbe Sprache gesprochen wird und auch die kulturellen Gepflogenheiten ähnlich denen in Deutschland sind. Doch auch eine Expansion in weiter entfernte Länder kann mitunter sinnvoll sein.

Wichtig ist es, sich über die Gegebenheiten im Land zu erkundigen, vor allem die Umsatzsteuer oder die notwendigen Größen eines Produktes sind landesspezifisch unterschiedlich.

Wie erobert man ausländische Märkte?

Für das Auslandsgeschäft gibt es die verschiedensten Möglichkeiten. Darunter finden sich

  • reine Warenlieferungen ins Ausland
  • Kauf von Teilen aus dem Ausland, oft für die eigene Fertigung
  • Warenlieferungen ins Ausland in Verbindung mit Serviceleistungen
  • Dienstleistungen direkt im Ausland
  • Lohnarbeit im Ausland
  • Kooperationen mit ausländischen Vertragspartnern bezüglich Fertigung oder Vertrieb
  • Gründung von Joint Ventures für Produktion oder Vertrieb im Ausland
  • Niederlassungen im Ausland für Produktion und/oder Vertrieb

Wo gibt es Hilfe?

Für die Internationalisierung eines Unternehmens gibt es natürlich auch Hilfe von verschiedenen Stellen:

  • IHKs bieten gratis Informationen und günstige Beratungen sowie Coachings. Eine finanzielle Förderung von Auslandsprogrammen ist ebenfalls möglich.
  • Deutsche Auslandshandelskammern sind in mehr als 80 Ländern vertreten. Sie können Marktstudien zur Verfügung stellen oder Handelspartner vermitteln.
  • Unter www.gtai.de findet sich der Auftritt der Germany Trade and Invest. Hier erhalten Gründer ausführliche Fakten, Marktstudien und Zahlen aus mehr als 120 Ländern.
  • Banken beraten bei der Außenhandelsfinanzierung.
  • Steuerberater und Rechtsanwälte sorgen für den richtigen Durchblick bei der Umsatzsteuer oder der internationalen Vertragsgestaltung.
  • Unter www.ixpos.de gibt es viele nützliche Praxistipps und
  • Ländervereine informieren Unternehmen über aktuelle Entwicklungen in bestimmten Ländern. Die Infos werden jedoch für Nichtmitglieder kostenpflichtig.
  • Der Verein AUMA (www.auma.de) gibt viele wichtige Tipps rund um internationale Messen und kann entsprechende Fördermöglichkeiten darstellen.


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