Neue Urheberabgabe ausgehandelt

Wer einen PC, einen Drucker oder einen USB-Stick kauft, der zahlt automatisch auch eine sogenannte Urheberabgabe.Der Hightech-Verband BITKOM hat sich mit den Verwertungsgesellschaften auf die Höhe der urheberrechtlichen Abgaben für Computer geeinigt.

Bild: Pipix / pixelio.de

Urheberabgabe wird rückwirkend berechnet

„Auch wenn wir die Abgaben grundsätzlich nicht für gerechtfertigt halten: Mit diesem Kompromiss haben Unternehmen und Verbraucher für die kommenden Jahre Rechtssicherheit“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Der aktuelle Vertrag gilt rückwirkend ab dem Jahr 2011 und läuft mindestens bis Ende 2016. Mit der Abgabe soll das legale Kopieren von urheberrechtlich geschützten Inhalten für den private Gebrauch abgeholten werden.

Folgende Abgaben werden berechnet:

  • Stationärer PCs & Notebooks                                                        13,19 €
  • Kleine Notebooks                                                                          10,63 €
  • Gewerblich genutzte Computer                                                       4,00 €
  • Nicht erfasst sind Tablet Computer.

Verbandsmitglieder erhalten auf alle Tarife einen Rabatt in Höhe von 20%.

Wer zahlt was an wen?

Die Pauschalabgabe werden auf Geräte wie Computer, Kopierer, Drucker sowie auf Speichermedien wie USB-Stick oder CD-Rohlinge erhoben. Für die Erhebung und die Ausschüttung an die Urheber sind die nationalen Verwertungsgesellschaften wie GEMA oder VG Wort zuständig.

Die Urheberabgabe wird beim Kauf eines solchen Geräts einbehalten und geht direkt an die Verwertungsgesellschaften. Der Kunde hat demnach keinen zusätzlichen Handlungsbedarf.



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