LetsWorkit heißt jetzt Quotatis

Der Onlinemarktplatz für Handwerksaufträge, welcher bisher unter dem Namen LetsWorkit bekannt war, heißt ab Mai 2006 Quotatis. Damit hat die Tochtergesellschaft der französischen Firma Quotatis S.A. auch den Markennamen und die Markteinführung in Deutschland hinter sich gebracht. „Unter dem Namen Quotatis werden wir ein Netzwerk für die Vermittlung von Dienstleistungs- und Handwerks Aufträgen in ganz Europa aufbauen und etablieren.“, so der LetsWorkit-Geschäftsführer Jens Oenicke.

Bild: yourschantz / pixabay.com

Für die ca. 45.000 Mitglieder von LetsWorkit wird sich allerdings durch diese neue Unternehmensstrukturierung nichts ändern. Die Domain www.Letsworkit.de wird weiterhin erreichbar sein, jedoch auf die neue Adresse www.Quotatis.de verlinken.

Trotz Bauflaute und steigender Umsatzsteuer Vermittlungssteigerung erwartet

In Zeiten von steigender Arbeitslosigkeit, mangelnden Aufträgen für Handwerker, Subventionskürzungen für Bauherren und steigender Mehrwertsteuersätze boomt das Geschäft mit der Vermittlung von Aufträgen für Handwerker und Dienstleister. Während die eine Seite auf der Jagd nach hoher Qualität für einen günstigen Preis ist, bietet die Gegenpartei ihre Dienste gern ein, um somit klaffende Lücken in Auftragsbüchern schnell und unkompliziert füllen zu können. Die gewährleistete Transparenz für Auftraggeber und Auftragnehmer macht Quotatis zu einem Onlinemarktplatz, welcher seine Kapazitäten in Deutschland und Europa bei weitem noch nicht ausgeschöpft hat. Aus volkswirtschaftlicher Sicht könnte dieses Modell sogar als Lösungsansatz zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und Arbeitslosigkeit dienen und verdient daher eine Förderung im Rahmen der Weiterentwicklung in Deutschland und Europa.

Wer bietet weniger?

Das System von Quotatis ist denkbar einfach. Auftraggeber, das können Gewerbetreibende, Vereine, Verbände, Kommunen, Städte, andere Institutionen aber auch Privatleute sein, erstellen einen Auftrag, welcher kostenlos auf der Plattform von Quotatis veröffentlicht wird. Interessierte Handwerker können nun einen Gebot für diesen Auftrag abgeben. Der Auftraggeber kann sich aus den Angeboten das für ihn günstigste heraussuchen und annehmen.

Was kostet das System?

Für den Auftraggeber ist Quotatis vollständig kostenlos. Gebühren werden lediglich von Auftragnehmern, also den interessierten Handwerkern oder Gewerbetreibenden berechnet. Die Unternehmer zahlen für von Quotatis weitergeleitete Angebotsanfragen ab 14,- EUR je Anfrage. 

Welche Aufträge dürfen nicht eingestellt und vergeben werden?

Nicht alles was in einem Haushalt oder in einem Unternehmen zu erledigen ist, kann über Quotatis feilgeboten werden. Aufgrund gesetzlicher Vorschriften dürfen einige Dienstleistungen nur von dazu berechtigten Unternehmen oder Beratern durchgeführt werden. Zu diesen zählen insbesondere Steuerberatungsleistungen nach dem Steuerberatergesetz oder Leistungen die der Gebührenordnung von Architekten und Ingenieuren (HOAI) unterliegen. Darüber hinaus sollte es für Auftraggeber selbstverständlich sein, nur Aufträge anzubieten, welche nicht gegen geltendes Recht, wie das Urheberrecht sowie gewerbliche Schutzrechte oder gegen die guten Sitten verstoßen.

Fazit

Quotatis ist sowohl für Auftraggeber als auch für Auftragnehmer eine äußerst bequeme und effiziente Möglichkeit Aufträge zu erhalten oder kostengünstig durchführen zu lassen.



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