Konzeption Messestand: Checkliste

Die wichtigste Grundregel für einen Messeauftritt hat immer Gültigkeit: Der „erste Eindruck“ entscheidet und wer nicht auffällt, kann gleich wieder einpacken.

Bild: Tumisu / pixabay.com

Ähnlich wie mit einem TV-Spot in einer Werbeinsel oder einer Anzeige in einer Zeitschrift muss ein Unternehmen auch auf einer Messe um Aufmerksamkeit im Wettbewerbsumfeld kämpfen. Da Messen in der Regel fachspezifisch sind, ist der Wettbewerb um Aufmerksamkeit hier sogar besonders intensiv. Dabei kommt dem Messestand alsEyecatcher eine besonders wichtige Rolle zu.

Marketingspezialisten in die Konzeption einbinden

Vor diesem Hintergrund sollten die Kommunikationsspezialisten eines Unternehmens in die Konzeption eines Messestands eingebunden sein. Idealerweise sind die Verantwortlichen für die Unternehmens- bzw. Markenkommunikation immer mit an Bord. Denn sie besitzen ein grundlegendes Verständnis ihrer Zielgruppen, kennen die eigenen Produktvorteile, beherrschen die verschiedenen Kommunikationsinstrumente und wissen, wie man sich bestmöglich im Wettbewerbsumfeld inszeniert.

Die allgemeinen Prinzipien des Kommunikationsdesigns, die bei der Marken-, Produkt- und Unternehmenskommunikation zur Anwendung kommen, gelten denn auch für die Gestaltung von Messeständen. Ein Messeauftritt muss sich in der Regel dem Corporate Design oder dem Produktdesign unterordnen.
Auch das Vorgehen bei der Konzeption eines Messestandes ist ein ähnliches wie bei der Gestaltung einer Anzeige. Beiden geht idealerweise ein analytischer Prozess voran, bei dem die strategischen wie operativen Ziele der Maßnahme herausgearbeitet werden sollten.

Zielführende Konzeption

Um eine zielführende Konzeption eines Messestandes sicher zu stellen, müssen folgende Fragen beantwortet werden:
-    Zielsetzung des Messeauftritts, was steht im Vordergrund?

o    Imagepflege
o    Präsentation des Unternehmens
o    Wettbewerbsdifferenzierung
o    Herausstellung von Kernkompetenzen
o    Marktforschung zu Kunden und Wettbewerb
o    größtmögliche Aufmerksamkeit

o    Präsentation verschiedener Produkte
o    Fokussierung auf ein bestimmtes Produkt
o    direkter Verkauf von Produkten

o    Neukundenakquisition
o    Aufbau und Pflege vorhandener Kundenbeziehungen
o    Kundengespräche: Anzahl, Intensität
o    Gewinnung neuer Mitarbeiter

Jeder Messeaussteller, ob DAX Konzern oder Existenzgründer, sollte Antworten auf diese Fragen haben bevor er einen Messebauer mit einem Standentwurf beauftragt. Denn nur so kann er sicher stellen, dass er mit den vorhandenen Mitteln eine möglichst effektive Messepräsenz erzielt und einen auf die individuelle Zielsetzung abgestimmten Messestand erhält.

Beispiele

Zielsetzung: Herausstellung der Designkompetenz

Will der Aussteller seine Kernkompetenz, z.B. Design, herausstellen, sollte er mehrere Produkte, die diese Kompetenz nachvollziehbar machen, prominent inszenieren. Gleichzeitig sollte die Standgestaltung dem hohen Designanspruch gerecht werden. Dazu gehört nicht nur die Auswahl des Mobiliars und die Inszenierung der Produkte mittels Beleuchtung sondern auch die Bekleidung des Messepersonals.

Zielsetzung: Hohe Media Coverage

Will ein Aussteller größtmögliche Aufmerksamkeit kann er dies durch Auswahl besonders attraktiven Messepersonals beeinflussen. So investiert bspw. die FIAT Group Deutschland mit Unterstützung der Agentur elite promotion in Frankfurt viel Zeit in die Auswahl der Messehostessen und deren Outfits. Belohnt wird diese Mühe von der Presse, die regelmäßig besonders viele Fotos der FIAT Messestände mit FIAT Produkten und Hostessen zeigt.

Zwei Beispiele, die illustrieren, wie wichtig eine klare Definition der Ziele für die Konzeption eines Messeauftritts ist.

Dieser Text wurde zur Verfügung gestellt von: Elitepromotion Promotionagentur



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