Gewusst wie: So erkauft man sich Top-Positionierungen in Suchmaschinen

Nun einmal „Butter bei die Fische“: Wussten Sie, dass es bei Google neben den gemäß der Google Algorithmen gefundenen Suchergebnisse auch bezahlte Suchergebnisse gibt, die unabhängig von ihrer Relevanz für die Suchanfrage immer ganz oben stehen? Tatsächlich gibt es viele Menschen, die sich dieses Unterschieds nicht bewusst sind, deshalb wollen wir in diesem Artikel mit diesem Missstand aufräumen.

Bild: Torsten Montag / Gründerlexikon

Bezahlte Anzeigen – Wie geht das denn?

Wenn Sie normalerweise eine Suchanfrage bei Google eingeben, durchsucht die Suchmaschine ihren Index und zeigt anschließend die Suchergebnisse an, die sie für relevant hält. Wenn Sie einmal beispielhaft die nebenstehende Grafik betrachten, handelt es sich dabei um die Suchergebnisse, die unter dem mittigen roten Kasten auftauchen – Wikipedia steht an erster Stelle. Doch was ist dann das darüber?

Wie Google schon mit dem zugegebenermaßen sehr klein geschriebenen Wörtchen „Anzeigen“ zu verdeutlichen sucht, ist, dass es sich hierbei um Suchergebnisse handelt, die nur deswegen so weit oben gelistet werden, weil Google-Kunden dafür bezahlen. In diesem Fall sind es beispielsweise die Seiten von Comdirect, Girokonto-Vergleich.de und Testsieger-konto.de, die ihre Websites hier gegen ein Werbebudget bewerben und sich somit eine sehr gute Positionierung in der Suchmaschine erkaufen. Auch für die Einträge in der rechten Spalte (s. rechter roter Kasten) müssen die gelisteten Websites Geld auf den Tisch legen.

Was bringen solche bezahlten Einträge?

Das geschulte Auge, das sich diesen Umstands bewusst ist, geht über diese „Paid-Ads“ hinweg, als wären sie nicht vorhanden – wohlwissend, dass es sich dabei nicht zwangsläufig um relevante Suchergebnisse handeln muss. Besonders unerfahrenere Suchmaschinennutzer wissen jedoch gar nicht, dass es sich hier um gesponserte Anzeigen handelt und klicken freiweg darauf, weil sie ja der Überzeugung sind, dass Google die relevantesten Ergebnisse immer ganz oben anzeigt.

Deshalb lohnt sich für die werbenden Unternehmen die Investition in solche Anzeigen (auch Adwords genannt) im Regelfall sehr, sofern die Anzeigen gut gemacht sind. Wir können Ihnen nur empfehlen, immer genau zu prüfen, ob die Ergebnisse wirklich relevant erscheinen. Meist landen Sie durch den Aufruf eines solchen Links auf einer so genannten Landingpage, die gezielt darauf ausgerichtet ist, Ihnen etwas zu verkaufen oder Sie zu einer Aktion anzuregen. Meist steht jedoch zunächst einmal die Information im Vordergrund, bevor man sich zu einem Kauf oder einer Aktion hinreißen lässt.

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