Ende Mai ist Stichtag für Steuererklärungen

Mit Abschluss eines Jahres werden auch die verschiedenen Steuererklärungen fällig: Einkommenssteuer, Körperschaftssteuer oder Umsatzsteuer. Die Fristen samt Verlängerungen hat datev zusammengetragen und veröffentlicht.

Bild: casiocan / pixelio.de

Ende Mai ist Stichtag

Machen müssen sie alle Unternehmer: eine Steuererklärung für das vergangene Jahr. Abzugeben ist sie bis zum 31. Mai 2014 bei den zuständigen Finanzämtern.

Fällig werden kann de Einkommenssteuer, die Körperschaftssteuer, die Gewerbe- und Umsatzsteuer.

Abzugeben sind dann

  • zur E i n k o m m e n s t e u e r - einschließlich der Erklärungen zur gesonderten sowie zur gesonderten und einheitlichen Feststellung von Grundlagen für die Einkommensbesteuerung sowie zur gesonderten Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags -,

  • zur K ö r p e r s c h a f t s t e u e r - einschließlich der Erklärungen zu gesonderten Feststellungen von Besteuerungsgrundlagen, die in Zusammenhang mit der Körperschaftsteuerveranlagung durchzuführen sind, sowie für die Zerlegung der Körperschaftsteuer -,

  • zur G e w e r b e s t e u e r - einschließlich der Erklärungen zur gesonderten Feststellung des vortragsfähigen Gewerbeverlustes und zur gesonderten Feststellung des Zuwendungsvortrags sowie für die Zerlegung des Steuermessbetrags -,

  • zur U m s a t z s t e u e r sowie

  • zur gesonderten oder zur gesonderten und einheitlichen Feststellung nach § 18 des Außensteuergesetzes

Verlängerung der Frist möglich

Werden die Steuererklärungen von einem Steuerberater oder einer Gesellschaft, einem Verband, einer Vereinigung, einer Behörden oder einer  Körperschaft im Sinne der §§ 3 und 4 StBerG angefertigt werden, also von Personen, die Hilfe in Steuersachen anbieten dürfen, kann die Frist bis zum 31. Dezember 2014 verlängert werden.

Den Finanzämtern ist vorbehalten, Erklärungen mit angemessener Frist für einen Zeitpunkt vor Ablauf der allgemein verlängerten Frist anzufordern. Von dieser Möglichkeit soll insbesondere Gebrauch gemacht werden, wenn

  • für den vorangegangenen Veranlagungszeitraum die erforderlichen Erklärungen verspätet oder nicht abgegeben wurden,
  • für den vorangegangenen Veranlagungszeitraum kurz vor Abgabe der Erklärung bzw. vor dem Ende der Karenzzeit nach § 233a Abs. 2 Satz 1 AO nachträgliche Vorauszahlungen festgesetzt wurden,
  • sich aus der Veranlagung für den vorangegangenen Veranlagungszeitraum eine hohe Abschlusszahlung ergeben hat,
  • hohe Abschlusszahlungen erwartet werden,
  • für Beteiligte an Gesellschaften und Gemeinschaften Verluste festzustellen sind oder
  • die Arbeitslage der Finanzämter es erfordert.

Aufgrund begründeter Einzelanträge kann die Frist für die Abgabe der Steuererklärungen bis zum 28. Februar 2015 bzw. in den Fällen des Abschnitts I Absatz 2 bis zum 31. Juli 2015 verlängert werden. Eine weitergehende Fristverlängerung kommt grundsätzlich nicht in Betracht.



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