Durch genaues Hinhören zur Geschäftsidee

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Auch im dritten Schritt Ihrer Ideenfindung kommt Ihr Ideenbuch wieder stark zum Einsatz, denn jetzt geht es daran, erste Ansätze für Geschäftsideen zu finden, was Sie später mit der Produkt-Markt-Matrix von Ansoff präzisieren können.

Die Ohren offen halten

Gehen Sie mit offenen Augen durch die Welt und hören Sie genau hin, wenn sich andere Menschen untereinander oder mit Ihnen unterhalten. Sie können im Gespräch mögliche Ansätze für Geschäftsideen heraushören. Auf privaten Veranstaltungen wie Geburtstags- oder Hochzeitsfeiern, zu Weihnachten oder bei der Grillfeier im Garten der Nachbarn – überall treffen Sie auf Menschen, die sich Tag für Tag über viele Dinge ärgern.

Des einen Freud‘, des andern Leid

Hören Sie genau hin, wenn sich andere Menschen beschweren. Nur allzu oft beschweren sie sich über Probleme oder Tatsachen, die Sie durch eine entsprechende Geschäftsidee beseitigen könnten. Hieraus lassen sich oft Erfindungen tätigen, die für die Betroffenen Abhilfe schaffen könnten. Manche Aspekte des Alltags sind tatsächlich denkbar kompliziert und könnten mit einigen einfachen Mitteln revolutionär einfach gestaltet werden.

Wie eine Fernsehsendung auf Sat1 vor einiger Zeit anschaulich demonstriert hat, müssen diese Erfindungen nicht einmal besonders kompliziert sein – hier einige der Ideen, die es damals ganz weit nach vorne geschafft haben:

  • Sieger: Aufblasbarer, leuchtender Warnwürfel für den Fall einer Autopanne im Straßenverkehr
  • 2. Platz: PET-Trick, mit dem PET-Flaschen einfach gesammelt werden können
  • 3. Platz: Pool Watcher, ein Sicherheitsgerät für Pools zur Rettung von Leben


Vor allem der Zweitplatzierte bewies mit seiner Idee, wie leicht man sich den Alltag erleichtern könnte. Die ganz einfache Vorrichtung sorgt dafür, dass PET-Flaschen ordentlich stehend gelagert werden können, ohne dass jedes Mal ein Chaos veranstaltet wird, wenn eine umfällt. Über die Umsetzung dieser Erfindung wären sicherlich viele Verbraucher glücklich gewesen.

Immer alles notieren

Alle Ideen und Ansätze, die Sie in Gesprächen aufschnappen, notieren Sie erneut in Ihrem Ideenbuch, ähnlich wie wir das bereits in der Kreativitätsmethode Collective Notebook beschrieben haben. Wir empfehlen Ihnen jedoch, niemandem davon zu erzählen, dass Sie sich solche Notizen machen, da viele andere Menschen dies gerne zum Anlass nehmen werden, Sie damit aufzuziehen. Zudem nehmen die Menschen in Ihrem Umfeld automatisch eine gewisse Erwartungshaltung ein, die einen unerwünschten Druck auf Sie ausüben könnte.

Am besten versuchen Sie, sich möglichst viele der Ansätze zu merken und notieren sie später in Ihrem Ideenbuch. So wird Ihre Ideenlandschaft allmählich entstehen und kontinuierlich immer weiter ausgebaut werden. Schreiben Sie sich am besten zu jeder Idee ein paar Schlagwörter dazu, damit Sie auch später noch wissen, was Sie damit gemeint haben könnten.

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Wie Sie sich auch entscheiden, ich wünsche Ihnen dabei viel Spaß

Ihr Torsten vom
Gründerlexikon



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