Die GEZ von Morgen: Was sich 2013 bei den Rundfunkgebühren tut

Es ist geplant, die Finanzierung des Rundfunks ab 2013 grundlegend neu zu strukturieren. Wir haben hier die wichtigsten Änderungen für Sie zusammengefasst.

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Mehr Transparenz durch Vereinfachung

Bisher war die Anzahl der Geräte für die Höhe der zu zahlenden Rundfunkgebühr entscheidend. Zukünftig soll dieses System abgeschafft werden und pro Wohnung bzw. Betriebsstätte abgerechnet werden. Jeder Haushalt soll also eine feste Haushaltsabgabe entrichten. Sie wird nur einmal fällig, egal wie viele Personen im Haushalt leben. Bei Unternehmen soll sich die Höhe der Abgabe voraussichtlich an der Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer orientieren.

Die zukünftigen GEZ-Gebühren

Bisher wurden noch keine Aussagen darüber getroffen, wie hoch diese GEZ-Gebühren ausfallen werden. Die momentan gültige Gebührenordnung bleibt noch bis Ende 2012 bestehen, es bleibt also bei der Grundgebühr von 5,76 Euro bzw. der Fernsehergebühr von 17,98 Euro. Ab dem 1. Januar 2013 wird die aktuelle Gebührenordnung durch das neue System ersetzt werden.

Eines ist aber jetzt schon klar: Da ein Pauschalbetrag pro Haushalt berechnet wird, können Haushalte, die keinen Fernseher nutzen, keinen günstigeren Beitrag mehr nutzen. Auch wenn sie keinen Fernseher haben, müssen sie dennoch den vollen Betrag bezahlen.

Eine GEZ-Befreiung ist nach wie vor möglich. Auch die Bedingungen hierfür bleiben dieselben.

Weitere Änderungen bei der Rundfunkgebühr

Behinderte Menschen können sich zukünftig nicht mehr von der Zahlung der GEZ-Gebühr befreien lassen. Die Entwickler des neuen Systems berufen sich dabei darauf, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk solidarisch finanziert wird und auch die Behinderten an diesem System teilhaben. Schließlich sorgen gerade die öffentlich-rechtlichen Sender dafür, dass ihre Programme auch für Menschen mit Einschränkungen nutzbar sind.

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