Die coolsten neuen Geschäftsideen

Diese Geschäftsideen haben nicht nur in Deutschland für Furore gesorgt, sie sind allesamt einfach umzusetzen und benötigen häufig nur ein geringes Startkapital. Wir stellen Ihnen wieder ein paar besondere Highlights vor, die sich sehen lassen können, wenngleich die Geschäftsideen häufig aus dem Ausland stammen.

Bild: hahilove / pixabay.com

Die TK-Suppen

Die Engländerin Gemma Michalski ist bereits im Jahr 2003 mit ihrem Mann nach Berlin gezogen. In England hatte sie sich bereits seit einiger Zeit an Tiefkühl-Suppen gewöhnt, die es hierzulande nicht gab.

Kurz entschlossen begann sie damit, Suppen aus natürlichen Bio-Zutaten zu kreieren. Diese sollten ohne jegliche Zusatzstoffe oder gar Konservierungsstoffe zubereitet werden. Die hygienischen Verhältnisse für die Produktion sind sehr streng. Hinzu kommt eine ununterbrochene Kühlung. Nachdem sie trotz langer Suche keinen Produzenten in Deutschland fand, wurde sie in England fündig. Mit den bekannten Yesplease Suppen ist sie seither bekannt für hochwertige TK-Suppen.

www.yesplease.de

Abgefülltes Leitungswasser

Kaum jemand würde in Flaschen abgefülltes Leitungswasser im Supermarkt kaufen, glaubt man. Doch Craig Zucker aus New York beweist das Gegenteil. Das Leitungswasser der amerikanischen Großstadt füllt er in PET-Flaschen ab und verkauft es unter dem Namen TAP´D NY. Dabei verlangt er für einen halben Liter Wasser etwa 1,50 Dollar. Bekannte Markenwasser, wie Fiji-Water oder Evian, die in Blindverkostungen schlechter abschnitten, sind dagegen erst ab 2,00 Dollar aufwärts erhältlich. Die Gewinne sind enorm und auch ohne Marketing kommt das Wasser gut an.

tapdny.com

Homestaging für das Haus

In Zeiten sinkender Nachfragen nach Immobilien kamen ja findige Hausbesitzer schon auf die interessantesten Ideen, wie die aktuell stattfindenden Hausverlosungen. Doch eine Idee, die in den USA bereits seit langem praktiziert wird, ist in Deutschland noch recht jung: das Homestaging. Gemeint ist damit das „Aufhübschen" des Hauses, bevor es potenziellen Käufern präsentiert wird.

Die Pioniere in Deutschland sind Kirsten Schildt und Madeleine von Beckerath. Beide sind sich sicher, dass mit dem Homestaging ein um bis zu 15 Prozent höherer Verkaufspreis erzielt werden kann. Hinzu kommt ein etwa doppelt so schneller Verkauf des Hauses. Die Kosten für das Homestaging sind vergleichsweise gering. Für die Analyse der Ist-Situation und Maßnahmen zu deren Verbesserung fällt oft ein Pauschalpreis an. Erst wenn die Homestaging-Spezialisten beim „Umstyling" mithelfen sollen, werden Stundenhonorare vereinbart.

www.home-staging.de

Passbilder von der Webcam

Bei Clickyourpic kann man prima Passbilder erstellen, und zwar einfach mittels der Webcam. Drei Klicks und fertig sind die Fotos, die binnen weniger Tage auf dem Postwege verschickt werden. Möglich sind dabei biometrische Passbilder für den Ausweis, den Führerschein, Bewerbungen oder die Gesundheitskarte. Für nur 5,80 Euro gibt es dabei zwölf Fotos.

www.clickyourpic.de [das ist leider ein pronografisches Angebot gewworden, schade]

Finanzierung mal anders

Jasen Sadler, 26 Jahre jung und Mitinhaber einer Internetagentur hat ebenfalls eine besondere Idee auf den Markt gebracht: Er will eine Geschäftsidee umsetzen, für die ihm das Startkapital fehlt. Kurzerhand entschloss er sich, jeden Tag ein anderes T-Shirt zu tragen, auf dem Werbebotschaften verschiedener Unternehmen abgedruckt sind. Dafür wird er bezahlt: Am 01. Januar kostet das Tragen des T-Shirts einen Dollar, am 31. Dezember schon 365 Dollar. Insgesamt belaufen sich die Einnahmen auf 66.975 Dollar jährlich. Bereits jetzt ist Sadler ausgebucht, will die Aktion aber weiterhin fortsetzen.

jasondoesstuff.com/iwearyourshirt/

All-inclusive - nicht nur beim Urlaub

Wer im Hotel übernachtet, muss oft für jeglichen Luxus extra zahlen. Für Gäste ist dies oft zu teuer, so dass die Zusatzleistungen nicht in Anspruch genommen werden. Die Hotels erleiden wirtschaftlich ebenfalls einen Schaden, denn die Angebote müssen dennoch zur Verfügung gestellt werden, selbst wenn sie nicht ausgelastet werden.

Das Quincy-Hotel hat bereits im Frühjahr 2009 in Singapur seine Pforten geöffnet. Hier sind alle Leistungen inklusive, die Auslastung im ersten Monat betrug 78 Prozent. 80 Prozent der Gäste waren Businessgäste, die die gute Kalkulierbarkeit zu schätzen wissen.

www.quincy.com.sg

Persönlicher Assistent

Ein persönlicher Assistent, der in Indien sitzt, aber fließend deutsch spricht, wird für zehn Euro zur Verfügung gestellt. Der Stundensatz lässt sich jedoch halbieren, wenn der Service häufig genutzt wird. Der Assistent kann Erinnerungsanrufe tätigen, Termine vereinbaren oder die Reiseplanung übernehmen. Insbesondere für Selbstständige ein absoluter Vorteil.

strandschicht.de

Rasierklingen-Abo

Rasierklingen werden neuerdings auch im Abonnement verkauft. Hierbei gibt es das kleinste Paket ab 27,50 Euro pro Jahr, die Klingen kommen aus Belgien. Anfänglich gibt es den Rasierapparat, sowie ein Travel Pack, danach kommen zwei Rasierklingen im Monat frei Haus. Diese werden allerdings nur alle drei Monate (8 Stück) versandt, um Kosten zu sparen.

www.razwar.com

Geschäftsideen kaufen?

Kann man Geschäftsideen kaufen, diese Frage hat das Gründerlexikon in einem Extrabeitrag geklärt. Lesen Sie selbst!



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