Die äußere Erscheinung

Asiaten sind sehr höflich und erwarten dies auch immer von ihren Geschäftspartner. Wichtig ist dabei vor allem ein hohes Maß an Seriosität, was die Kleidung, die Mimik, die Gestik und auch die Körpersprache betrifft.

Bild: geralt / pixabay.com

Kleidung

Grundsätzlich legt man in Asien Wert auf konservative Umgangsformen. Dies betrifft auch die Kleidung bzw. den Kleidungsstil. Im geschäftlichen Bereich ist für Herren also der dunkle Anzug grundsätzlich ein verpflichtender Bestandteil der Garderobe. Grundsätzlich sollte man dazu ein Hemd in einer konservativen Farbe (weiß oder hellblau) und eine passende Krawatte tragen.

Selbst in kreativen Berufen sollte man die Kreativität nicht am Kleidungsstil darstellen, da man sich sonst lächerlich macht. Dies würde eher das Gegenteil bewirken, da dann an der Kompetenz des deutschen Partners gezweifelt wird. Asiaten legen grundsätzlich Wert auf gediegene Kleidung in bester Qualität, so dass dies auch die Accessoires und Schuhe betrifft.

Mimik und Gestik

Da Asiaten in einer Schamkultur leben, sind sie mit direkten Gesten grundsätzlich sehr zurückhaltend und fühlen sich durch übertriebene Gefühlsäußerungen eher unangenehm berührt. Dies gilt auch für einen zu direkten Blickkontakt. Man schaut seinen Gesprächspartner zwar an, vermeidet aber das – in Deutschland oft übliche – permanente Fixieren des Gegenübers. Auch zu übertriebene Gestik wird eher als Bedrohung und Machtäußerung empfunden, so dass sich der Gesprächspartner unbehaglich fühlt.

Dies gilt auch bei Einladungen und geschäftlichen Essen. Man winkt das Personal grundsätzlich nicht mit einer ausladenden Geste an den Tisch. Am sichersten geht man, wenn man den Blickkontakt nicht permanent aufrecht hält, sondern lieber den Blick vom Kinn bis zum zweiten Hemdknopf schweifen lässt und nur hin und wieder nach oben sieht, um etwaige Signale „einzufangen“.

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