Die 7 besten neuen Geschäftsideen

Auch heute wollen wir Ihnen wieder die besten neuen Geschäftsideen vorstellen. Dabei handelt es sich regelmäßig um Ideen, die völlig entfernt von der breiten Masse und meist auch mit wenig Kapital umzusetzen sind. Diese sieben Geschäftsideen werden Sie überzeugen.

Bild: PeteLinforth / pixabay.com

Industriell gefertigte Cocktails

Wer einen Cocktail genießen will, geht in die Bar und schaut dem Barkeeper beim Mixen zu. Doch es geht auch anders. Zumindest kamen Lars Hense und Marc Pertzsch, beides Barkeeper, auf die Idee, Cocktails fertig gemixt an Gastronomen zu verkaufen. Gerade wenn kein eigener Barkeeper beschäftigt werden kann, ist diese Variante sinnvoll. Auch für den Heimgebrauch gibt es so Cocktails, die geschmacklich überzeugen. Mit zwei weiteren Experten gründeten die beiden 2008 die Shatler´s Getränke GmbH. Nach einigen Feldversuchen kamen viele Cocktails infrage, die heute für drei Euro das Stück angeboten werden. Der Vertrieb erfolgt über www.shatlers.de und aufgrund der besonderen Herstellung lassen sich die Cocktails über Monate auch ungekühlt lagern. Der Geschmack wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Hausbesetzer fernhalten

Camelot ist eine Gebäudeschutzfirma, die sich darauf spezialisiert hat, unbewohnte Gebäude zu sichern. Anstatt aber stündlich einen Wachdienst vorbeizuschicken, sucht man nach Mietern, die eine kostengünstige und außergewöhnliche Wohngelegenheit suchen. Vorrangig werden Studenten angesprochen. Sie können billig in Schlössern, Pubs, Botschaftshäusern, Hotels oder Altenheimen wohnen. Durch die Bewohner werden Hausbesetzer und Randalierer ferngehalten. Haustiere und Kinder sind allerdings verboten, ebenso müssen Partys mit mehr als zehn Leuten vorher angemeldet werden. Die Vermietung der leer stehenden Gebäude gegen ein geringes Entgelt spart Personalkosten. Auch dürfen die Ansprüche der Bewohner nicht zu hoch sein. Die Kündigungsfrist beträgt nur zwei Wochen. Interessierte können sich unter de.cameloteurope.com/cache/normal/de.cameloteurope.com/index.php_.html schlaumachen.

Werbung im Web

Die allwöchentlich in den Briefkasten flatternden Prospekte von Discountern und Supermärkten kennen wir alle. Allerdings haben sich die Gründer von kaufDA gefragt, ob diese Prospekte tatsächlich noch zeitgemäß sind. Sie ermöglichen es, solche Werbung im Internet zu veröffentlichen. Unter www.kaufda.de können die Kunden die aktuellen Sonderangebote ihrer Region einsehen und so den Einkauf der nächsten Woche planen. Mehr als 450.000 Angebotsseiten konnten schon im ersten Jahr des Unternehmens vorgestellt werden.

Gebetsteppich für die Gesundheit

Eine Milliarde Muslime gibt es weltweit und die Gläubigen von ihnen beten täglich bis zu 40 Mal auf dem Gebetsteppich. Dabei gehen sie auf die Knie und klagen immer häufiger über gesundheitliche Beschwerden. Das hat auch der Schleswig-Holsteiner Adnan Pirisan erkannt. Er meldete deshalb einen orthopädischen Gebetsteppich zum Patent an. Bei diesem ist die Unterseite mit einer wasserabweisenden Schutzfolie versehen und unter dieser befinden sich Polster aus Polyethylen, mit denen Kopf, Knie und Füße geschont werden sollen. Der Teppich ist unter www.pirisec.de zu bestaunen und ab 20 Euro erhältlich. Pirisan sucht derzeit noch weltweit Vertriebspartner, um die Gebetsteppiche zu verkaufen.

Ungewöhnlicher Kaffee für unterwegs

Schon seit Jahren lebt Hans Langenbahn in Kanada, von wo aus er die regionalen Kaffeespezialitäten an deutsche Kunden verkauft. Allerdings erkannte er, dass viele Kunden keinen löslichen Kaffee mögen. Deshalb entwickelte er Dip:coffee. Dieser frisch geröstete Gourmetkaffee wird in einer Art Teebeutel unter www.dipcoffee.com [Seite offline] angeboten. Der Beutel wird für drei Minuten in heißes Wasser gedippt und fertig ist der Kaffee für unterwegs. Das Produkt will Langenbahn mithilfe eines Kaffeerösters sowie eines deutschen Onlineversenders vertreiben. Die Idee an sich überzeugt aber schon einmal.

Günstige Büros und Kontakttreffpunkte

Gerade kreative Freiberufler, wie Blogger, Architekten, Künstler, Designer, Grafiker, Fotografen und viele mehr, suchen nach dem kreativen Austausch mit Gleichgesinnten. Das Home Office ist ihnen zu abgeschieden. Deshalb wurde das Betahaus entwickelt, welches in Berlin Kreuzberg eröffnet wurde. Auf insgesamt 1.000 Quadratmetern Fläche werden feste und flexible Arbeitsplätze angeboten. Es gibt WLAN, ein Café, Schließfächer, Meetingräume und sogar ein Telefonzimmer. Das Tagesticket bekommen Freiberuflerfür 12, das Monatsticket für 99 Euro. Mehr als 100 Freiberufler arbeiten schon im ersten Betahaus, wer sich ebenfalls dafür interessiert, kann sich unter www.betahaus.de informieren.

Verlorenes wiederfinden

Unter www.code-no.com kann man sein Eigentum mit einer Codenummer versehen lassen. Sollte man es einmal verlieren und ist es bei dem Anbieter registriert, kann es diskret an die Adresse des Eigentümers zurück verbracht werden. Das Prinzip funktioniert somit ähnlich, wie die Chips, die Haustieren eingesetzt werden. Das Label-Set, das aus fünf Teilen besteht, gibt es bereits ab 7,99 Euro. Allerdings richtet sich das Angebot vorerst nur an Unternehmen, die ihren Kunden einen Mehrwert bieten wollen. Dabei konnten bereits Kunden, wie Porsche Design, TUI, Kreidler oder Lufthansa City Center, gewonnen werden. So verwundert es nicht, dass bereits mehr als eine Million Codes vom Unternehmen ausgestellt wurden.

Geschäftsideen kaufen?

Kann man Geschäftsideen kaufen, diese Frage hat das Gründerlexikon in einem Extrabeitrag geklärt. Lesen Sie selbst!

 



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