Die 6 wichtigsten sozialen Netzwerke im direkten Vergleich

Wir haben Ihnen in dieser Serie gezeigt, wie Sie die verschiedenen verfügbaren Netzwerke für Ihr eigenes Unternehmen zu Ihrem Vorteil nutzen können. Jede Plattform bietet individuelle Vorteile für verschiedene Branchen und Zielsetzungen. Die folgende Übersicht zeigt Ihnen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede, die sie aufweisen.

Bild: Pixelkult / pixabay.com

Soziale Netzwerke im Vergleich

Kriterium

Facebook

XING

VZ-Netzwerke

Mitgliederzahl

24,17 Mio.

> 12 Mio. (793.000 Premium)

ca. 15 Mio.

Reichweite

45 – 50%

ca. 9%

ca. 15,5% (bei 14 - 29-jährigen)

Verknüpfungen

Twitter, XING, LinkedIn

--

--

Erweiterbarkeit durch Apps

Zehntausende Apps

--

Ja, Spiele und Quiz-Anwendungen

Zielgruppe

v. a. Privatpersonen, 54% zwischen 18 und 34 Jahre

B2B, Besserverdienende, Manager, 37,5% zwischen 30 und 40 Jahre

14 - 29-jährige, Schüler, Studenten, Young Professionals

Firmenprofil lohnenswert?

Ja, insbesondere für Unternehmen im B2C-Bereich

Ja, insbesondere für Unternehmen im B2B-Bereich

Nicht möglich, Werbung platzierbar

Kosten

kostenlos

Basis gratis / Premium ab 5,55 €/ Monat

kostenlos, ggf. Kosten für Werbeschaltung

Kriterium

Twitter

LinkedIn

Google+

Mitgliederzahl

ca. 200 Mio. (~ 600k deutschsprachig)

ca. 150 Mio. (~2,5 deutschsprachig)

ca. 250 Mio.

Reichweite

ca. 6%

ca. 1%

ca. 6%

Verknüpfungen

--

Twitter, Facebook

--

Erweiterbarkeit durch Apps

Ja, verschiedene Tools

Ja, Anwendungen

Ja, Apps

Zielgruppe

74% Männer, Berufstätige und Selbstständige

2/3 Männer, v. a. Fach- und Führungskräfte, CEOs

Technikinteressierte, Geschäftsleute, Studenten etc.

Firmenprofil lohnenswert?

Ja

Vielleicht

Ja

Kosten

kostenlos

kostenlos / Business ab 14,95 €/Monat

kostenlos

Das richtige Netzwerk für die richtige Zielgruppe

Orientieren Sie sich bei der Auswahl zunächst an der Zielgruppe, die Sie ansprechen möchten. Wer Privatpersonen ansprechen möchte, ist bei den VZ-Netzwerken und Facebook richtig, während Business-Kontakte, Professionals, Geschäftsleute und Selbstständige wesentlich häufiger bei XING, Twitter, LinkedIn oder Google+ vertreten sind. Insbesondere bei den VZ-Netzwerken sollten Sie auch auf die vertretenen Altersgruppen achten. Google+ bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Kontakte nach verschiedenen Kriterien zu filtern, was Ihnen durchaus helfen kann, die Effektivität Ihrer Aktivitäten zu verbessern.

Wo sich Ihre Aktivität am meisten lohnt …

… können wir Ihnen auch nicht sagen. Dies hängt alleine davon ab, was Sie erreichen möchten. Wollen Sie lediglich Kontakte knüpfen, Kontakt zu Ihrer Zielgruppe aufnehmen oder sogar direkt Ihre Umsätze steigern (wie das geht, lesen Sie hier)? Sind Sie im B2B- oder B2C-Geschäft tätig? Möchten Sie Werbung schalten oder setzen Sie lieber auf den direkten Kontakt? All diese Fragen und viele weitere entscheiden darüber, welche Portale für Sie am interessantesten sind. In den VZ-Netzwerken gibt es keine Möglichkeit, ein Firmenprofil anzulegen. Hier können Sie Ihre Zielgruppe höchstens über Werbung erreichen.

Fazit

Wir empfehlen Ihnen auf jeden Fall, besser nicht auf zu vielen Hochzeiten zu tanzen. Suchen Sie sich zwei oder maximal drei Plattformen aus, die am besten zu Ihrem Unternehmen passen und kümmern Sie sich adäquat darum. Besser nutzen Sie nur wenige Systeme richtig, als alle nur ein bisschen. Bauen Sie eine große Fangemeinde auf und versorgen Sie sie mit aktuellen News, interessanten Tipps und echtem Mehrwert, dann werden sie ihnen nicht nur folgen, sondern langfristig auch mehr Umsatz generieren. Social Media lohnt sich auf jeden Fall für Sie, die zehn besten Gründe, warum das Networking im Internet Ihnen nützt, finden Sie in diesem Artikel.

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