Der effektive Einsatz von Auszubildenden im laufenden Betrieb

Zu einer guten Ausbildung gehört der effektive Einsatz der Azubis im laufenden Betrieb. Auszubildende, die den größten Teil der Zeit nur mit Botengängen beschäftigt werden oder immer nur dort eingesetzt werden, wo gerade Not am Mann ist, lernen nicht sonderlich viel und sind so für die Zeit nach der Ausbildung nur schlecht vorbereitet. Ein effektiver Einsatz von Auszubildenden ist selbstverständlich erst nach einiger Zeit möglich. Es sollte aber angestrebt werden, den Azubi möglichst schnell in die bestehenden Strukturen und Arbeitsabläufe mit einzubinden.

Bild: klimkin / pixabay.com

Organisation ist alles

Je größer ein Unternehmen, desto höher in der Regel auch die Zahl der Auszubildenden. Damit im Dschungel der Ausbildungsziele und Berufsschulzeiten nicht der Überblick verloren geht, sollte auf spezielle PC-Programme zurückgegriffen werden, die sämtliche Daten zu Einsatzorten, Einsatzzeiten und Ausbildungsfortschritten enthalten. So kann sich jeder Abteilungsleiter schnell ein Bild machen und den Einsatz der Auszubildenden hinsichtlich der Ausbildungsziele, aber auch in Bezug auf den laufenden Betrieb optimieren.

Juniorfirmen

In bestimmten Branchen und bei einer entsprechenden Unternehmensgröße kann es sinnvoll sein, einen Teil der Ausbildung in sogenannte Juniorfirmen zu verlagern. Hier können die Auszubildenden reguläre Aufträge abarbeiten und lernen zugleich Verantwortung zu übernehmen, da ein Großteil der Positionen in einer Juniorfirma von Azubis besetzt ist. Denkbar ist so eine Juniorfirma beispielsweise bei großen Autohäusern. Hier kann eine Werkstatt eingerichtet werden, in der in allen Bereichen nur Auszubildende beschäftigt werden.

Schwerpunkte setzen

In der Regel steht schon bei der Einstellung fest, in welcher Abteilung ein Auszubildender im Falle seiner Übernahme nach der Lehre eingesetzt wird. Bei der Ausbildung sollte deshalb relativ früh ein Schwerpunkt auf dieses Einsatzgebiet gelegt werden. So kann der Auszubildende schon weit vor Ende seiner Ausbildungszeit wie ein regulär beschäftigter Arbeitnehmer eingesetzt werden, was dessen Arbeitsleistung betrifft.
 



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